Massaker an den Drusen in Suweida, Syrien

AfD fordert_ Kein deutsches Steuergeld für Dschihadisten-Regime in Syrien

»Suweida reiht sich in eine Reihe von Massakern an den Minderheiten in Syrien ein. Zuerst ging es gegen die Alawiten und Christen, jetzt geht es gegen die Drusen.«

In Suweida, Südsyrien, töteten die syrische Armee und Milizen bei jüngsten Kämpfen etwa 250 Menschen, darunter viele drusische Zivilisten. Auslöser war ein Raubüberfall, der zu Entführungen und Gefechten führte. Drusische Anführer sprechen von »Völkermord«. Israel intervenierte mit Luftangriffen. Eine fragile Waffenruhe wurde vereinbart. Die UN verurteilte die Gewalt und fordert Schutz für Minderheiten.

Zu den Massakern an den Drusen in Suweida erklärt der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier:

»Suweida reiht sich in eine Reihe von Massakern an den Minderheiten in Syrien ein. Zuerst ging es gegen die Alawiten und Christen – man denke zum Beispiel an den IS-Anschlag auf die griechisch-orthodoxe St.-Elias-Kirche in Damaskus mit 29 Toten und über 50 Verletzten und die Massaker an den Alawiten in den Küstengebieten – jetzt geht es gegen die Drusen.

Ein Dschihadist – al-Scharaa alias al-Julani – im Anzug bleibt eben ein Dschihadist. Syrien steht für das katastrophale Scheitern einer Regime-Change-Politik des Westens, bei der leider auch die deutschen Bundesregierungen unter Merkel (CDU) jahrelang mitgemacht haben. Wir fordern die Bundesregierung auf:

1. sich dafür einzusetzen, dass die Massaker an Zivilisten, namentlich den Alawiten und Drusen, sofort beendet werden;

2. die humanitäre Hilfe für die Menschen vor Ort über die christlichen Kirchen zu organisieren (nach Beispiel des ungarischen Programms »Hungary Helps«);

3. sich auf Ebene der Vereinten Nationen dafür einzusetzen, dass eine unabhängige Kommission zur Untersuchung der Massaker und genauen Beobachtung der Lage von religiösen Minderheiten, namentlich Christen, Alawiten sowie Drusen, eingesetzt wird;

4. alle Zahlungen an das Dschihadistenregime in Damaskus einzustellen und dafür verstärkt humanitäre Hilfe – vor allem für die Minderheiten vor Ort und in den Nachbarstaaten – zu gewähren.«

Sven von Storch

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