Nach dem Rücktritt von Lambrecht

AfD fordert_ Kanzler muss Bundeswehr nun einem Fachmann anvertrauen

Nach Ursula von der Leyen, Annegret Kramp-Karrenbauer und Christina Lambrecht muss nun endlich wieder ein Experte in Militärfragen das Verteidigungsministerium übernehmen, fordert die AfD.

Christine Lambrecht ist als Verteidigungsministerin zurückgetreten. Dazu teilt der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rüdiger Lucassen, mit:

»Das Scheitern Christine Lambrechts ist auch eine krachende Niederlage für Bundeskanzler Olaf Scholz. Nach von der Leyen und Kramp-Karrenbauer wurde auch die dritte Verteidigungsministerin ausschließlich nach Partei- und Proporzlogik ausgewählt. Alle drei Frauen sind trotz großer Ankündigungen mit der Sanierung der Bundeswehr gescheitert. Dabei standen Lambrecht mit 100 Milliarden Sonderschulden sogar erhebliche Finanzmittel zur Verfügung. Geld ersetzt eben keinen Sachverstand.

Unsere Streitkräfte stehen vor gigantischen Herausforderungen. Sie leiden unter Personalmangel, einem dysfunktionalen Beschaffungswesen und völlig falscher Prioritätensetzung ihrer politischen Führung. Die Bundeswehr ist mit sich selbst beschäftigt, während in Europa ein Krieg tobt und der Spannungsfall nicht weit ist. Der neue Verteidigungsminister muss die Bundeswehr als Ganzes verstehen, um die materielle, personelle und ideelle Einsatzbereitschaft im Eiltempo wiederherzustellen.

Der Kanzler muss die Bundeswehr deshalb nun in die Hände eines Fachmanns mit Kenntnis und Achtung der Truppe legen. Ich rate Olaf Scholz, eine Personalie außerhalb der Parteielite auszuwählen.«

Sven von Storch

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