EU-Kommission will zollfreie Agrarimporte aus der Ukraine um ein weiteres Jahr verlängern

AfD fordert_ EU-Märkte nicht länger mit billigem Getreide aus der Ukraine fluten

»Es wäre ein Fehler, wenn wir die europäischen Märkte weiterhin mit den Agrarimporten aus der Ukraine überfluten würden. Dadurch entsteht ein massiver Preisdruck, der am Ende nur der heimischen Landwirtschaft schadet, die mit den Billigpreisen gar nicht mithalten kann.«

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die zollfreien Agrarimporte aus der Ukraine um ein weiteres Jahr zu verlängern. Die Einfuhr von Zucker, Geflügelfleisch und Eiern soll jedoch beschränkt werden, um gravierende Störungen auf den EU-Märkten zu verhindern.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, hat die Bundesregierung gefragt, wie sie sich zu dem Vorschlag der EU-Kommission positioniert. Eine Position der Bundesregierung liegt zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht vor. Dazu äußert sich Stephan Protschka wie folgt:

»Es wäre ein Fehler, wenn wir die europäischen Märkte weiterhin mit den Agrarimporten aus der Ukraine überfluten würden. Dadurch entsteht ein massiver Preisdruck, der am Ende nur der heimischen Landwirtschaft schadet, die mit den Billigpreisen gar nicht mithalten kann. Stattdessen müssen wir sicherstellen, dass das ukrainische Getreide auch tatsächlich in den hungerleidenden afrikanischen Ländern landet, wo es dringend gebraucht wird. Damit tragen wir auch dazu bei, den nach wie vor viel zu hohen Migrationsdruck zu senken.«

Sven von Storch

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