Kernkraftwerke reaktivieren statt neue Gaskraftwerke subventionieren

AfD fordert dringenden Kurswechsel zurück zur Kernkraft

Laut einer Studie könnten bis zu neun Reaktoren mit einer Gesamtleistung von rund 18,7 Gigawatt reaktiviert werden, wobei erste Anlagen wie Brokdorf und Emsland bereits innerhalb von ein bis drei Jahren ans Netz gehen könnten. 

Kernkraftwerk


Die US-amerikanische Beratungsfirma "Radiant Energy Group" kommt in ihrer Studie "Restarting Germany’s Reactors: Feasibility and Schedule" zu dem Ergebnis, dass die Wiederinbetriebnahme mehrerer stillgelegter deutscher Kernkraftwerke technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. 

Laut Studie könnten verschiedene deutsche AKWs wieder ans Netz

Demnach könnten bis zu neun Reaktoren mit einer Gesamtleistung von rund 18,7 Gigawatt reaktiviert werden, wobei erste Anlagen wie Brokdorf und Emsland bereits innerhalb von ein bis drei Jahren ans Netz gehen könnten. Die Studie sieht keine unüberwindbaren technischen oder sicherheitstechnischen Hindernisse, betont jedoch, dass der Erfolg vor allem vom politischen Willen abhänge. 

Eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung (rund zwei Drittel) unterstützt laut Umfragen der Gruppe die weitere Nutzung der Kernenergie. Die Reaktivierung könnte erhebliche CO2-Einsparungen bringen, die Strompreise stabilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie stärken.

AfD fordert Wiederinbetriebnahme zumindest der zuletzt außer Betrieb genommenen Kernkraftwerke

Zur Veröffentlichung der neuen Studie der "Radiant Energy Group" zur Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke erklären die AfD-Bundestagsabgeordneten Paul Schmidt und Rainer Kraft in einer Pressemitteilung:

"Die neue Radiant-Studie bestätigt die Forderung der AfD-Bundestagsfraktion nach einer Wiederinbetriebnahme zumindest der zuletzt außer Betrieb genommenen Kernkraftwerke. Sie zeigt, dass sich neun Kernkraftwerke innerhalb weniger Jahre wieder ans Netz bringen lassen und damit 12 GW gesicherte Leistung bereitstellen können, was gerade den von der Bundesregierung geplanten neuen Gaskraftwerken entspricht. Diese werden 12 GW aber zu sehr hohen Kosten als Spitzenlast liefern.

Weil der Strom der neuen Gaskraftwerke so teuer wird, will die Bundesregierung deren Bau und Betrieb mit dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz mit milliardenschweren Umlagen auf den Strompreis fördern, die unsere Strompreise weiter erhöhen. Dagegen zeigt diese Studie, dass die Wiederinbetriebnahme bestehender Kernkraftwerke technisch im gleichen Zeitraum machbar ist und aufgrund des günstigen regelbaren Grundlaststroms ohne Umlage auskommt und die Strompreise dauerhaft senken würde."

Selbst Belgien hat den Kurswechsel geschafft

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

"Belgien zeigt, dass ein Kurswechsel möglich ist. Nur wenige Wochen nach Veröffentlichung einer entsprechenden Radiant-Studie setzte die belgische Regierung den Rückbau der Kernkraftwerke aus und leitete damit die Rückkehr zur Kernenergie ein. Deutschland sollte diesem Beispiel folgen.

Wer Versorgungssicherheit und günstige Stromversorgung gewährleisten will, darf vorhandene Kernkraftwerke nicht weiter zurückbauen, gleichzeitig neue Gaskraftwerke subventionieren und Deutschland dadurch noch stärker von Erdgasimporten abhängig machen. Die Bundesregierung sollte die Ergebnisse der Radiant-Studie zum Anlass nehmen, den Ausstieg aus dem Atomausstieg einzuleiten und zumindest die Wiederinbetriebnahme der zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke ermöglichen."

Sven von Storch

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Kommentare

Glass Steagall Act

30.06.2026 | 10:39

Warum sollen ausgerechnet wir das nicht tun? Ist Deutschland etwa ein gefährliches Land, welches auf diese Kraftwerke verzichten muss? Ich persönlich würde die alten nur als Übergangslösung einsetzen. Allerdings sind die Kraftwerke der neuesten Generation deutlich besser und nutzen sogar den bisher anfallenden Müll seh effektiv! Und solange wir noch Kohle haben, sehe ich auch kein Problem, Kohlekraftwerke einzusetzen! In China werden schließlich auch ständig neue gebaut! Warum sollten wir darauf verzichten? Ich wünsche mir die Industrie zurück, die dieses Land zu dem macht, was es ist!

Das einzige, was wir begraben und abschaffen müssen, ist die CO2-Lüge!

Da gäbe es noch viele weitere Lügen zu begraben und abzuschaffen"

Die schlimmste ist die - vor allem von unseren(?) abhängigen Medien verbreitete - Lüge, daß unsere(?) Regierung(en) unabhängig und zum Wohl des Landes regieren (dürfen) ...

Ekkehardt Fritz Beyer

30.06.2026 | 10:49

„Kernkraftwerke reaktivieren statt neue Gaskraftwerke subventionieren

 

AfD fordert dringenden Kurswechsel zurück zur Kernkraft“ ...

Ja Kreuz, Kruzi, Allahu Akbar, 肏你祖宗十八代 etc. pp – diese Nazis:

„Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel“ - und oberste Göttin(?) scheinbar aller Religionen – „hat sich auch für die Zukunft gegen eine Rückkehr zur Kernenergie ausgesprochen. In ihren Memoiren betonte sie, dass sie einen Wiedereinstieg in die Atomkraft für Deutschland nicht empfehlen könne“!!!

https://www.google.com/search?q=merkel+verbot+kernkraftwerke+auch+f%C3%BCr+die+zukunft&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=merkel+verbot+kernkraftwerke+auch+f%C3%BCr+die+zukunft&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEU…

Somit sind weitere Erklärungen zu diesem Thema sicherlich ein heiliges Tabu!!! 

"Die Reaktivierung könnte ... die Strompreise stabilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie stärken."

Genau das wollen aber unsere globalistischen "Freunde" auf gar keinen Fall! Deutschland soll schließlich ruiniert werden!

Und - wehe dem Politiker, der sich dem widersetzt!

Sorry AfD, aber diese Diskusion geht in die falsche Richtung. Wie ich hier schon mehrfach ausführte ist eine Kombination aus verschiedenen Energieerzeugern notwendig. In erster Linie steht dabei die Autarkisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern durch Fotovoltaik, Wärmetauschern verschiedener Bauart und das Heimkraftwerk wie es z.B. VW entwickelt hat. Dazu Strom- und Wärmespeicher. Solche Heimkraftwerke kann man auch in der Stadt und Hochäusern zur Entlastung einbauen. 

Anstatt neue Gaskraftwerke zu bauen sollte man zu allererst die tausende von Biogasanlagen auslasten. 

In der Rheinebene und in der Eifel kann man Erdwärmekraftwerke bauen. 

Für die übrige Grundlast kann man dann noch Tritium Kraftwerke der neuesten Generation erstellen und für Spitzenlasten Gas- und Kohlekraftwerke. 

Damit wäre Deutschland was Strom angeht autark. 

Die hässlichen, Vögel schretternden Winräder können dann im Laufe der Zeit durch wesentlich effizientere Windenergiegewinnungsanlagen ersetzt werden. 

Wirklich richtungsweisend ist und bleibt neben der Modernisierung der Energieanlagen die dezentrale Energieerzeugung, wie obig beschrieben. 

P.s.: Es wäre schön wenn ich zu meinen richtungsweisenden Beiträgen auch mal ein feetback bekäme. 

Bei der "dezentralen Energieerzeugung" hätten Sie aber schon auch die Small Modular Reactors mit erwähnen sollen!

Und was die "Autarkisierung" von 1- und 2-Famielienhäusern betrifft, wäre auch die Frage zu beantworten, wie und von wem das alles bezahlt werden soll und ob das überhaupt irgendeinen Nutzen gegen die natürliche Klimaerwärmung bringt.

Im übrigen schließe ich mich Ihrem "richtungweisenden" Beitrag an ...

Meine Ausführungen waren nur beispielhaft und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. 

Die Autarkisierung der Häuser wäre von den zumeist wohlhabenden Hausbesitzern zu tragen (erst mal freiwillig). Wer nicht genug Geld hat dem könnte mit Subventionen geholfen werden. Immer noch billiger als die zentrale Energieversorgung zu subventionieren. 

Gegen den natürlichen, da astronomisch bedingten, Temperaturanstieg hilft natürlich nichts. Es ist eben wie es ist und der Mensch passt sich an oder zieht in kühlere Regionen. Ich jedenfalls fühle mich bei diesen schönen warmen Temperaturen so richtig sauwohl. 

Man muß auch mal die Kirche im Dorf lassen. Als Kind (lang ist's her) gab es im Sommer immer wieder in der Schule Hitzefrei, weil die Temeraturen über 40 Grad stiegen. 

Und keine Sorge, in sechs Monaten ist Weihnachten und in den Bergen liegt dann meterweise Schnee. 

Hans-Peter Klein

30.06.2026 | 15:22

AKWs können keine Gaskraftwerke ersetzen.
AKWs liefern Grundast.
Gaskraftwerke liefern schnell reagierende Regelleistung.

AKWs können noch so niedrige Stromgestehungskosten aufweisen, den Börsenpreis bestimmen die teuren Gaskraftwerke und mit Steurn und Abgaben den Endverbraucherpreis.
MfG, HPK

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