Viele Container-Schiffe bevorzugen aus Sicherheitsgründen die lange Strecke um Afrika

Ägypten verliert 70 Prozent seiner Einnahmen aus dem Suez-Kanal

Der Grund sind die Konflikte im Jemen. Die sogenannten schiitischen Huthi-Rebellen, die mit dem Iran verbündet sind und gegen den Einfluss von Saudi-Arabien im Jemen kämpfen, haben zahlreiche Schiffe mit Raketen beschossen.

Ägypten hat bereits einen Schaden von umgerechnet rund sechs Milliarden US-Dollar zu verzeichnen [siehe Bericht »DVZ«]. Das sind etwa 70 Prozent der jährlichen Einnahmen aus dem Schiffsverkehr durch den Suezkanal.

Der Grund sind die Konflikte im Jemen. Die sogenannten schiitischen Huthi-Rebellen, die mit dem Iran verbündet sind und gegen den Einfluss von Saudi-Arabien im Jemen kämpfen, haben zahlreiche Schiffe mit Raketen beschossen. Seit dem November 2023 wurden im südlichen Roten Meer rund 100 Schiffe mit Raketen beschossen. Hinzu kommen noch die Risiken durch die Piraterie vor der Küste Somalias am Horn von Afrika.

Viele Redereien lassen deshalb ihre Schiffe die lange Route um das Kap der Guten Hoffnung fahren, auch wenn dies mit höheren Kosten verbunden ist. Aber dafür ist das Risiko reduziert. Für Europa bedeutet dies längere Lieferungszeiten für Produkte aus Ostasien. Denn besonders betroffen ist die Container-Schifffahrt.

Hinzu kommen noch die Risiken durch die Piraterie vor der Küste Somalias.

Sven von Storch

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