Rund 8.000 Stellen will nun auch der bayerische Atomobil-Konzern BMW bis 2027 abbauen. Das ist Teil eines umfassenden Spar- und Umstrukturierungsprogramms. Denn der Konzern steckt in der Krise: US-Zölle, China-Markt-Einbruch, hohe Energie-Kosten, Fehlplanungen bei der E-Auto-Strategie, Absatz-Einbrüche.
Damit folgt BMW dem Schicksal anderer Autokonzerne: Mercedes-Benz, Volkswagen, Audi, Porsche. Allein bei Volkswagen sind weltweit fast bis zu 100.000 Stellen in Gefahr, viele davon in Deutschland.
Die Automobilindustrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft
Es ist nicht nur die Automobilindustrie. Es sind auch die unzähligen Zulieferer-Betriebe, von ZF bis Bosch, die in den Sog nach unten gezogen werden. Deutschlands Mittelstand lebte vom Netzwerk, das sich um die Automobilindustrie herum gebildet hatte, ein Wirtschaftsgeflecht aus Tausenden von großen und kleinen Unternehmen, die bei den Produktionsketten wie Zahnräder ineinander greifen und zusammenarbeiten. Das alles, was über Jahrzehnte gewachsen ist, bricht nun auseinander.
Natürlich gibt es auch zahlreiche Fehlentscheidungen bei den Konzernen selbst. Aber besonders die Politik hat zum Niedergang beigetragen. Die Energiekosten in Deutschland sind zu hoch, die Standortbedingungen zu schlecht, die Bürokratie zu komplex.
Viele deutsche Regionen betroffen
Viele deutsche Städte und Regionen leben indirekt von der Automobilindustrie. Ohne die Steuereinnahmen fehlt den Städten und Kommunen das Geld, um die sozialen Leistungen und die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Und ohne die gut verdienenden Mitarbeiter der Autokonzerne brechen die Einnahmen im Einzelhandel ein. Es ist eine Spirale, die den Wirtschaftsstandort Deutschland nach unten zieht.


Kommentare
Es gibt nun mit den Chinesen am Markt zu viele KFZ-Hersteller
Der Markt wird bereinigt und es werden die beweglichen Hersteller sein und nicht jene, die durch staatliche Hemmnisse(Bürokratie, Auflagen usw.) erstarrten Hersteller sein. Aber selbst unter den agilen Chinesen herrscht ein Kampf um Marktanteile. Bald wird kein Führerschein mehr benötigt das Auto chauffiert selbsttätig den Passagier zum Ziel. So wie einst der Kutscher den Herrn. In China fahren schon Robo TAXI und kleine Robo Flugtransporter. Einsteigen Ziel und schon geht es los! EU und USA sind um Jahre zurück!
Es heißt im Titel "Als…
Es heißt im Titel
"Als einzigen Ausweg sehen die Unternehmen Sparmaßnahmen und Stellenabbau."
Einzig ?
Offensichtlich brechen ehemalige Exportmärkte weg, weil die angebotenen Produkte auf dem heutigen Weltmarkt nicht mehr so nachgefragt sind, wie sie es einmal waren.
Mögliche dritte Auswege :
Massentaugliche E-Mobile von hohem deutschem Qualitätsstandard, die das Label "Made in Germany" verdienen. Neueste Batterietechnik, neueste Antriebstechnik, neueste Steuerungselektronik.
E-Fuels angetriebene Verbrenner.
Die Zeit der Verbrenner ist noch nicht vorbei. Was verschwinden wird sind die fossilen Brennstoffe auf Öl-Basis und Erdgas. Nicht aber E-Fuels auf Basis Erneuerbarer Energien.
Es sind die zukünftigen Speicher für EE-Strom, der situativ nicht verbraucht werden kann, anstatt abregeln oder Export.
Warum hört man davon nichts ?
MfG, HPK
... „Die deutsche…
... „Die deutsche Automobilindustrie kommt nicht aus der Krise. Als einzigen Ausweg sehen die Unternehmen Sparmaßnahmen und Stellenabbau.“ ...
Ja mei: Wie noch stellte unser(?) sich längst geschlichenes Roby in seiner natürlich auch für einen wie mich nicht zubeschreibenden Intellenz längst fest?
https://weltwoche.ch/daily/wir-brauchen-keine-autofirmen-sagt-robert-habeck-oder-brauchen-wir-keinen-robert-habeck/
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