88% sehen die Energiepreis-Entwicklung mit Besorgnis

23% der Industrie-Unternehmen sehen sich durch Energiepreise in ihrer Existenz bedroht

Die Energieversorgung ist das Schmiermittel der deutschen Wirtschaft. Wenn Strom, Erdgas, Kohle und sonstige Energieträger knapp werden, stockt die Industrie. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist in Gefahr.

Laut einem Bericht des »Spiegel« sehen rund 88 Prozent der deutschen Industrie-Unternehmen die Entwicklungen der Energiekosten mit Besorgnis. 65 Prozent davon sehen in den steigenden Kosten eine »starke Herausforderung« und 23 Prozent sogar eine »existenzbedrohende Herausforderung«.

Die Scholz-Regierung ist nun gefordert, etwas gegen diese Preisentwicklungen zu tun. Ansonsten kann es zu einer massiven Abwanderung der Industrie und zu einer Pleitewelle führen. Denn der »Spiegel« berichtet, dass laut Umfrage fast ein Fünftel der Industrie-Unternehmen darüber nachdenkt, zeitnah Unternehmensanteile oder Teile der Produktion und Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. 13 Prozent der befragten Unternehmen sind bereits dabei. Und sechs Prozent planen sogar die komplette Verlagerung des Unternehmens ins Ausland.

Trotz dieser Entwicklungen sind es vor allem die Grünen, die in der Ampel bei Fragen von Klima und Energie den Ton angeben, bekleidet doch Robert Habeck das Amt des Wirtschafts- und Klima-Ministers. Die Politische Ausrichtung der letzten Jahre und Monate hat das Thema Energiesicherheit vollkommen vernachlässigt und sich einseitig auf das Thema CO2-Ersparnis und Klimaschutz konzentriert. Nun droht der Rückschlag, dessen Auswirkungen die Bürger massiv zu spüren bekommen.

Sven von Storch

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