Der Flüssiggas-Terminal in Brunsbüttel soll bereits 2023 in Betrieb genommen werden. Das verkündet der CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Daniel Günther [siehe Bericht »Deutschlandfunk«]. Über den neuen Terminal sollen jährlich fünf Milliarden Kubikmeter Gas in das deutsche Netz eingespeist werden.
Für die Amerikaner ist das eine gute Nachricht. Denn seit Jahren arbeiten Lobbyisten aus den USA daran, Deutschland zum Kauf von mehr LNG (Flüssiggas) zu bewegen. Daher wurde auch mit Nachdruck versucht, Nordstream-2 zu verhindern.
LNG ist bis zu dreimal teurer als das russische Gas aus der Pipeline. Der Transport und Prodktionsaufwand ist größer und umweltschädlicher.
Parallel soll die Ölförderung vor der deutschen Nordsee ausgebaut werden. Zusätzlich soll verstärkt in erneuerbare Energien investiert werden.


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