Innerhalb von nur vier Tagen:

150 chinesische Kampfflugzeuge in den taiwanesischen Luftraum eingedrungen

Potenzial für den dritten Weltkrieg: Taiwan schlägt Alarm. Japan, Australien, USA, Großbritannien sind hoch besorgt. Die KPCh provoziert immer offensiver. Experten halten eine baldige Invasion Formosas für denkbar.

Wie die »Freie Welt« berichtete, sind am Freitag, Samstag und Sonntag 54 chinesische Kampfflugzeuge in den taiwanesischen Luftraum eingedrungen. Am Montag folgten zahlreiche weitere, so dass die Zahl der Luftraumverletzungen auf rund 150 angestiegen ist [siehe Bericht »n-tv«].

Damit sind es insgesamt in diesem Jahr schon über 600 Luftraum-Provokationen.

Die Kommunistische Partei Chinas betrachtet die Inselrepublik Taiwan (ehem. »Republik China«, Insel Formosa) als »untrennbaren Teil« der Volksrepublik.

Xi Jinping drohte bereits mehrfach mit einer gewaltsamen Eroberung, um eine »Wiedervereinigung« zu erreichen. Das ist eines der wichtigsten außenpolitischen Ziele der KPCh; es wäre der finale Sieg über die politischen Nachfahren des Chiang Kai-shek (Tschiang Kai-schek).

Taiwan verlässt sich auf die Bündnisversprechen der USA. Die Frage bleibt jedoch: Ist der Westen gewillt, für die Verteidigung Taiwans den 3. Weltkrieg zu riskieren? Die Biden-Regierung ist momentan schwach. Der Westen ist durch die Niederlage in Afghanistan gedemütigt. Die KPCh fühlt sich durch den erfolgreichen Anschluss der Krim durch Wladimir Putin ermutigt, offensiver gegen Taiwan vorzugehen.

Sven von Storch

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