Anfangs schien es, als sei mit den 16 Fällen in Bayern, bei denen es sich um China-Rückkehrer und deren Kontakte handelte, das Problem isoliert worden.
Doch zu Beginn dieser Woche kamen vereinzelte Fälle in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hinzu. Es war klar: Das werden nicht alle gewesen sein.
Jetzt kommt die Infektionen aus allen Richtungen. Seit Dienstag gibt es 31 neue Fälle. Allein am Donnerstagabend hatte sich die Zahl innerhalb weniger als zwei Stunden um weitere 19 erhöht [siehe Bericht »Welt«]. Und wie immer: Die Betroffenen hatten zuvor über viele Tage regen Kontakt mit vielen anderen Menschen.
Und es wurde sogar eine Frau in Schweden nach ihrer Rückkehr von einer Deutschlandreise positiv getestet. Damit ist klar: Das Virus grassiert bereits, und es gibt eine hohe Dunkelziffer, von der wir nichts ahnen.
Es ist eine Pandemie
Da das Coronavirus mittlerweile in vielen Länder virulent ist, kann man nun getrost von einer Pandemie sprechen.
In Italien sind bereits weit mehr als 600 Infiziert. Und im Iran trifft es sogar mehrere ranghohe Regierungsmitglieder. In Südkorea ist die Zahl auf über 2.300 geklettert. Auch Japan ist stark betroffen. Sowie rund zwei Dutzend weitere Staaten.
In der Schweiz dürfen keine Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen mehr abgehalten werden.
Mittlerweile gibt es auch den ersten Fall in den Niederlanden.
Über die weitere Verbreitung der Virusinfektion nach offiziellen Zahlen wird live auf einer speziellen Webseite der Johns-Hopkins-University berichtet.


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