Coronavirus in Amerika

New York ist zu einem Epizentrum der Pandemie geworden

Die USA sind jetzt nach China und Italien am stärksten betroffen. Besonders in New York steht das Gesundheitssystem vor dem Zusammenbruch.

Nach China und Italien haben nun die Vereinigten Staaten von Amerika die meisten an SARS-CoV-2 Infizierten und an COVID-19 erkrankten Menschen. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Kalifornien, Washington State und New York. Die Metropole am Atlantik ist zu einem neuen Epizentrum der Pademie geworden, titelt nun selbst die »New York Times«.

Der Anstieg der Infizierten verläuft exponentiell. Außerdem wird eine hohe Dunkelziffer befürchtet.  Nach Angaben der »New York Times« sind nun fünf Prozent der weltweit Infizierten in New York City und ihren  Vororten verzeichnet. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben ist in der Riesenmetropole praktisch zum Erliegen gekommen. Mediziner warnen vor einem Kollaps des New Yorker Gesundheitssystems. Bürgermeister Bill de Blasio ist besorgt: »Wenn wir nicht mehr Beatmungsgeräte in den nächsten zehn Tagen bekommen, werden Menschen sterben, die nicht sterben müssen.«

Nach Angaben der Johns Hopkins University sind allein in New York City bereits weit mehr als 10.000 Fälle gemeldet. Doch auch aus den Vororten und umliegenden Städten kommen beständig Nachrichten von wachsenden Zahlen.

Über die weitere Verbreitung der Virusinfektion nach offiziellen Zahlen wird live auf einer speziellen Webseite der Johns-Hopkins-University berichtet.

 

 

Sven von Storch

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