Virologe sieht kein Grund zur Panik, solange Risikogruppen gut geschützt sind

Immer weniger COVID-19 Patienten müssen ins Krankenhaus

Die Zahl der getesteten Corona-Neuinfektionen steigt zwar in Deutschland, doch die Zahl der COVID-19 Patienten, die ins Krankenhaus müssen sinkt. Es gibt immer weniger schwere Fälle.

Abgesehen davon, dass es oft unklar ist, ob Patienten mit oder an einer SARS-CoV-2-Infektion und daraus resultierenden COVID-10-Erkrankung versterben, gibt es in Deutschland kaum noch Todesopfer, die damit verbunden sind.

Auch die Zahl der Personen, die wegen COVID-19 ins Krankenhaus müssen, ist deutlich zurückgegangen, obwohl die Zahl der Neuinfektionen steigt [siehe Bericht »n-tv«]. Nur sehr wenige benötigen eine Intensivbehandlung.

Offiziell ist die Todesrate wohl von 7 auf 0,5 Prozent gesunken. Doch das liegt an der massenhaften Ausweitung der Tests. Das Durchschnittsalter der Infizierten ist gesunden, was wohl ebenfalls daran liegt, dass vor einigen Monaten junge Menschen mit milden Symptomen seltener getestet wurden als jetzt. Auch die Behandlungsmethoden sind besser geworden.

Während Angela Merkel Panik vor der zweiten Corona-Welle schürt, sieht der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit »keinen Grund zur Panik«, wie er gegenüber der »Bild-Zeitung« erklärte. Solange man es schaffe, die Risikogruppen zu schützen, könnte man die Lage entspannt angehen.

Sven von Storch

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