In der chinesischen Millionenstadt Wuhan, wo das neue Coronavirus (2019-nCoV) zum ersten Mal festgestellt wurde, hat die Regierung bereits drastische Maßnahmen ergriffen. So wurde der komplette öffentliche Nahverkehr eingestellt. Hongkong hat die Grenze abgeriegelt.
Überall in China sind die Behörden alarmiert. Die Regierung spricht von circa 2.000 bis 3.000 Infizierten. Doch ein britischer Experte des Londoner Imperial College kommt zu der Schlussfolgerung, dass sich weltweit schon mindestens 100.000 Menschen sich mit dem Coronavirus infiziert haben müssten [siehe Bericht »The Guardian«].
Die Diagnose ist bei vielen Infizierten ja noch nicht gestellt. Das kommt immer zeitverzögert. Als besondere Gefahr wird das riesige Heer chinesischer Touristen gesehen, die zurzeit weltweit Urlaub machen und umher reisen.
Ein Infektion ist zunächst kaum bemerkbar, da die ersten Krankheitsanzeichen sehr milde sind und kaum wahrgenommen oder als solche registriert werden. Coronaviren sind genetisch hochvariabel. Sie können schnell mutieren und durch Überwindung der Artenbarriere auch von Tieren auf Menschen übertragen werden.
Erste typische Anzeichen sind: Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Atemprobleme wie Kurzatmigkeit und Lungenentzündung. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann die Infektion tödlich enden. Mindestens 18 Menschen sind schon gestorben. Viele sind in einem besorgniserregenden Zustand und in Behandlung.
Das neue Virus wurde erst vor wenigen Wochen entdeckt und als solches erkannt. Erst zum Jahreswechsel kam es zum Ausbruch.


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