Wegen Coronavirus

British Airways stoppt Flüge nach China

Schon nach einem Monat sind mehr Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert als während der gesamten SARS-Epidemie 2002/03. 132 Chinesen sind innerhalb der letzten vier Wochen am Coronavirus gestorben. Weltweit ergreifen Fluglinien besondere Sicherheitsmaßnahmen.

Offiziell zählt man in der Volksrepublik China rund 6000 Erkrankte und 10.000 Verdachtsfälle. 132 sind schon tot. Zur Erinnerung: Das neue Coronavirus tobt erst seit vier Wochen! Man ist noch in der Anfangsphase.

International werden überall die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. British Airways hat die Flugverbindungen nach China unterbrochen [siehe Bericht »n-tv«]. Andere Fluglinien fliegen zwar noch China an, setzen aber auf verschärfte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Von Desinfektionsmitteln bis hin zum Mundschutz versuchen verschiedene Airlines alle möglichen Maßnahmen umzusetzen.

Japan hat inzwischen damit begonnen, Landsleute aus China auszufliegen. Verschiedene andere Länder haben besondere Vorkehrungen für die Einreise von Chinesen getroffen.

Inzwischen zeigen sich Mediziner besorgt: Das Virus lässt sich wohl sehr viel leichter übertragen, als man es bisher angenommen hatte [»Welt«].

Hintergrund: Das neue Virus wurde erst vor wenigen Wochen entdeckt und als solches erkannt. Erst zum Jahreswechsel kam es zum Ausbruch. Erste typische Anzeichen sind: Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Atemprobleme wie Kurzatmigkeit und Lungenentzündung. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Vorerkrankungen kann die Infektion tödlich enden.

 

 

Sven von Storch

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