Geschlossene Cafés, Restaurants, bald auch Geschäfte, besorgte Gesichter, die Stimmung ist zum Bersten gespannt. Der Weihnachtsstress fällt dieses Jahr anders aus als sonst. Noch in letzter Minute versuchen viele Menschen ihre letzten Besorgungen zu machen, bevor der totale Merkel-Lockdown es unmöglich macht und der Einzelhandel schließt.
In U-Bahnen und auf den Straßen, überall zeigt sich, wie angespannt die Stimmung ist. Manche Menschen schauen geradezu lethargisch drein, andere sind ganz offen verzweifelt, wiederum andere aggressiv angespannt. Auf den Straßen wird gestritten wie selten zuvor. Maskenbefürworter und Maskenkritiker fahren sich über den Mund, heftige Wortwechsel aller Orten. Die Gesellschaft ist gespalten wie selten zuvor.
Selbständige, Unternehmer aber auch immer mehr Angestellte machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Sie wissen nicht, wie sie ihre Kosten decken und Geschäftsinvestitionen stemmen können. Viele spüren nackte Existenzangst.
Eine traurige Nachricht ist in diesem Zusammenhang: Die Zahl der Rettungseinsätze wegen Suizidversuchen stieg 2020 deutlich an. Für Berlin wird berichtet: Die Berliner Feuerwehr verzeichnet einen extremen Anstieg bei Einsätzen unter dem Stichwort »Beinahe Strangulierung/ Erhängen, jetzt wach mit Atembeschwerden«.


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