Mittlerweile 133 Verstorbene obduziert

Alle Corona-Tote in Hamburg hatten schwere Vorerkrankungen

Von den 142 in Hamburg an/mit dem Coronavirus Verstorbenen wurden bereits 133 obduziert. Alle, ohne Ausnahme, hatten Vorerkrankungen. Durchschnittsalter: 79,5 Jahre.

Wie »n-tv« und das »Hamburger Abendblatt« berichteten, sind mittlerweile 133 der 142 bislang in Hamburg an oder mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Verstorbenen obduziert worden. Nach den Aussagen des Rechtsmediziners Professor Klaus Püschel hatte alle Untersuchten (teils massive und teils mehrere) Vorerkrankungen. 80 Prozent davon hatten Herz-Kreislauf-Voerkrankungen.

Das Durchschnittsalter der mit dem Coronavirus verstorbenen Hamburger lag bei 79,5 Jahren. Das entspricht der durchschnittlichen Lebenserwartung in Hamburg. Die meisten Verstorbenen waren aus Alters- oder Krankheitsgründen bereits im Alters- oder Pflegeheim oder im Krankenhaus.

Insgesamt sollen in Hamburg 4.636 Menschen mit dem SARS-CoV-2 infiziert bzw. an COVID-19 erkrankt sein. Davon sind jedoch rund 3.200 bereits wieder genesen.

Nach dem aktuellen Stand (27.04.2020, 11:30 Uhr) der Johns-Hopkins-Universität sind in ganz Deutschland 157.770 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon sind 114.500 Personen von COVID-19 wieder genesen! 5.976 Personen verstarben an oder mit dem Virus. Das bedeutet: Es gibt zurzeit rund 37.294 aktive Fälle, bei rund 82 Millionen Bürgern.

Sven von Storch

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