Es ist ein Kampf vom Format eines Davids gegen Goliath. Der kleine alternative TV-Sender »AUF1« wird von der ARD juristisch angegriffen [siehe ausführliche Berichte bei »reitschuster.de« und bei »Presse.Online«]. So wird das Geld ausgegeben, dass die ARD (wie ZDF und der Deutschlandfunk) über Zwangsgebühren von den Bürgern eintreiben. Die ARD scheut keine Kosten, in den Rechtsstreit zu gehen.
Es ist unter anderem ein Markenrechtsstreit. Das sogenannte »Erste Deutsche Fernsehen« sieht sich durch den Namen und der Ziffer 1 als Symbol herausgefordert. AUF1 »wolle von der Anziehungskraft, dem Image und guten Ruf sowie dem hohen Ansehen der ARD profitieren.«, heißt es im 72-seitigen Anwaltsschreiben.
So viel zur arroganten Selbsteinschätzung der ARD. In eigenen Worten entlarvt sich die ARD als weltfremder Elfenbeinturm, als eine Art Versailles der Medien, wo die Realität der Menschen nicht mehr wahrgenommen wird. Umfragen zeigen immer wieder, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk an Ansehen verliert.
Beim Sender AUF1 reagiert man mit Kopfschütteln auf die Vorwürfe. Man will sich zur Wehr setzen.


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