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Die Mainstream-Medien konzentrieren sich in ihrer Nahost-Berichterstattung auf Gaza. Sie benutzten gestellte Fotos, von denen sich einige als Fakes herausgestellt haben, und verbreiten die Propaganda der Hamas, um Israel anzuklagen. Gaza wird in der westlichen Öffentlichkeit als aktuell größte Krise des Nahen und Mittleren Ostens wahrgenommen. Warum? Weil die Medien und anti-israelische politische Entitäten in den westlichen Ländern das so wollen.
Warum die Berichterstattung verlogen und heuchlerisch ist, wird deutlich, wenn man zum einen die Hamas-Propaganda-Maschine beleuchtet, und zu anderen, wenn man sich vor Augen führt, welche Krisen, Kriege und Massaker sich im Schatten der massen-medialen Berichterstattung derzeit in Syrien (an den Drusen und Christen), im Sudan und im Jemen ereignen. Wenn es die Mainstream-Medien tatsächlich um das Leid der Menschen ginge, würden sie nicht so einseitig berichten und den Fokus nur auf Gaza richten.
Gewalteskalation in Syrien: Massaker an den Drusen, entführte Frauen und Kinder
In der südsyrischen Provinz Suwaida hat sich die Lage für die drusische Minderheit dramatisch zugespitzt. Seit Juli 2025 sind bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Drusen, sunnitischen Beduinen und regierungsnahen Truppen Hunderte Menschen getötet worden. Es wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben allein in der ersten Juliwoche mindestens 360 Menschen, darunter zahlreiche Zivilisten, während Berichte von über 1.400 Toten und 170.000 Vertriebenen die Dimension der Gewalt verdeutlichen. Frauen und Kinder wurde in großer Zahl entführt, nachdem ihre Familien ausgelöscht wurden. Auslöser war ein Raubüberfall auf einen drusischen Jugendlichen, der eine Kette von Entführungen und Vergeltungsaktionen nach sich zog. Die Regierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa, der die dschihadistische Gruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) anführt, wird beschuldigt, die Gewalt gegen Drusen zu tolerieren oder sogar zu unterstützen. Israel, das sich als Schutzmacht der Drusen sieht, führte Luftangriffe auf syrische Truppen durch und evakuierte verletzte Drusen über die Golanhöhen.
Jemen: Bürgerkrieg und humanitäre Katastrophe
Der seit 2014 andauernde Bürgerkrieg im Jemen hat das Land in eine der schlimmsten humanitären Krisen der Welt gestürzt. Die Kämpfe zwischen den Huthi-Rebellen, unterstützt von Iran, und der international anerkannten Regierung, unterstützt von einer saudi-geführten Koalition, halten an, trotz wiederholter Waffenstillen. Laut den Vereinten Nationen benötigen derzeit über 18 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – humanitäre Hilfe. Die Hungersnot bedroht etwa 14 Millionen Jemeniten, da der Krieg die Lebensmittelversorgung, den Zugang zu sauberem Wasser und das Gesundheitssystem zerstört hat. Häfen wie Hodeida, ein zentraler Knotenpunkt für Hilfslieferungen, sind oft blockiert, was die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten erschwert. Kinder sind besonders betroffen: UNICEF berichtet, dass 2,7 Millionen Kinder an akuter Unterernährung leiden. Zudem verschärfen Huthi-Angriffe auf Schifffahrtsrouten im Roten Meer die wirtschaftliche Krise, da Handelswege gestört werden. Internationale Hilfsorganisationen fordern dringend mehr Finanzierung und einen dauerhaften Frieden, um die Katastrophe abzuwenden, doch die politischen Verhandlungen stagnieren.
Sudan: Krieg und Hungersnot verschärfen die Not
Im Sudan hat der seit April 2023 andauernde Bürgerkrieg zwischen der sudanesischen Armee unter General Abdel Fattah al-Burhan und den Rapid Support Forces (RSF) unter Mohamed Hamdan Dagalo verheerende Folgen. Über 10 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes vertrieben, weitere 2 Millionen sind in Nachbarländer geflüchtet. Die Kämpfe, insbesondere in Khartum und Darfur, haben die Infrastruktur zerstört und die Landwirtschaft lahmgelegt, was eine akute Hungersnot ausgelöst hat. Laut dem Welternährungsprogramm (WFP) sind über 25 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, davon 8 Millionen in einer katastrophalen Hungersnotlage . Die Gewalt erschwert den Zugang für humanitäre Hilfe, da beide Konfliktparteien Hilfslieferungen behindern. Berichte über Massaker, Vergewaltigungen und Plünderungen häufen sich, insbesondere in Darfur, wo ethnische Spannungen die Lage verschärfen. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, humanitäre Korridore zu sichern, doch die Finanzierung der Hilfsprogramme bleibt unzureichend. Ohne eine politische Lösung droht dem Sudan ein weiterer Kollaps.
Was ist der Unterschied?
In Syrien, im Jemen und im Sudan sind die Täter Muslime. Hier liegt das Problem: In den Medien wird seit der Zerstörung des Islamischen Staates (IS) kaum noch wirklich kritisch über terroristische und fundametalistische Kräfte in der islamischen Welt gesprochen. Der Fokus liegt darauf, Muslime in Opferrollen zu zeigen. Israel ist von vielen Medien in die Rolle des Täters gezerrt, obwohl Israel im Oktober 2023 brutal angegriffen wurde. Die Opfer im Jemen und im Sudan bekommen weitaus weniger Hilfe und weniger Aufmerksamkeit als die Palästinenser in Gaza. Und über das Schicksal von Drusen und Christen in Syrien und anderen islamischen Ländern schweigt sich die Presse weitgehend aus.


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