Die Vorwürfe reißen nicht ab

Vorwürfe_ Deutsche Welle hat ein Problem mit Antisemitismus

Seien es die Äußerungen arabischsprachiger Redaktionen oder Verbreitungen von Antisemitismus und Israelhass bei Partnersender der DW: Die Vorwürfe reißen nicht ab.

Die vom GEZ-Zwangsrundfunkbeitrag finanzierte »Deutsche Welle«, kurz auch DW genannt, hat ein ein Antisemitismus-Problem. Und dieses Problem fällt dem Sender gerade auf die Füße.

Da ist zum einen der Vorwurf, Mitarbeiter der arabischsprachigen Redaktionen hätten sich antisemitisch bzw. israelfeindlich geäußert. Dann kommen noch neue Vorwürfe hinzu: Die Deutsche Welle arbeite mit Kooperationspartnern in der arabischen Welt zusammen, die ebenfalls antisemitische und israelfeindliche Äußerungen verbreiten. Da ist zum einen der libanesische Sender »Al Jadeed TV«, in dem Terroristen der Hisbollah ihrem Hass auf Israel und die Zionisten freien Lauf lassen konnten. Und dann sind die Recherchen des Magazins »Vice« zum jordanischen Sender »Roya TV«, mit dem die Deutsche Welle ebenfalls zusammenarbeitet. Auch dort wurden antisemitische und antiisraelische Phrasen verbreitet.

Die Empörung ist groß und kommt von der bürgerlichen wie auch von der linken Seite, wie die Berichte der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, »Welt« und hier, »TAZ« und hier, »Tagesspiegel/MSN« und vieler anderer Medien zeigen.

Sven von Storch

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