Unfassbarer Schulskandal in Sachsen

Vorfall in Sachsen_ Weil sie Nationalhymne singen wollen, bekommen Schüler eine Sechs

Achtklässler sollten sich für den Musikunterricht ein Lied heraussuchen. Einige Achtklässler entschieden sich für die Nationalhymne und haben daraufhin eine Sechs bekommen.

Der Streit um einen Vorfall an einer Schule in Riesa (Sachsen) schlägt hohe Welle. Wie die »Junge Freiheit« berichtete, hatte die Musiklehrerin den Schülern die Aufgabe gegeben, sich ein Lied herauszusuchen, das besprochen und gesungen werden sollte. Einige Schüler hatten sich wohl für die deutsche Nationalhymne entschieden. Daraufhin sollen sie als Note eine Sechs verpasst bekommen haben.

Nun wird der Vorfall aufgearbeitet. Die Lehrerin war anscheinend nicht zu Gesprächen mit den Eltern bereit. Und der Schulleiter scheint dem Vorfall keine Bedeutung beizumessen.

Die Geschichte erinnert an den Schlumpf-Skandal an einem Gymnasium in Mecklenburg-Vorpommern, bei dem die Polizei anrückte, um einer Schülerin einen Gefährderansprache zu halten, weil sie ein AfD-Blaue-Schlümpfe-Video geteilt hatte und Deutschland als ihre Heimat bezeichnete.

Was ist nur los an unseren Schulen? Wenn es selbst in ostdeutschen Bundesländern zu solchen Vorfällen kommt, wie soll es dann erst im Westen sein?

Sven von Storch

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