USAID ist die größte US-Entwicklungshilfe-Behörde. Sie hantiert mit Hunderten von Milliarden US-Dollar jährlich. Sie beeinflusst Politiker und Medien in aller Welt. Es gibt weltweit 60 Vertretungen dieser Behörde, die insgesamt in rund 130 Staaten der Erde aktiv ist.
Der internationale Sender »Firstpost« aus Indien erinnert an eine noch sehr viel dunklere Seite von USAID. Die Behörde hat sich über ein Netzwerk mit vielen Organisationen, Stiftungen und NGOs in die inneren Belange vieler Staaten eingemischt.
Manchmal wurden Oppositionsgruppen, Rebellengruppen oder gar Gruppen unterstützt, die man als Terroristen einstufen kann. USAID steckt wie die CIA hinter vielen verdeckten Operationen in anderen Ländern. Dies war unter anderem möglich, indem »Entwicklungshilfe« mit vielerlei Bedingungen verknüpft wurde.
So hat USAID beispielsweise über eine Hilfsorganisation indirekt Geld an eine Gruppe namens FIF gegeben, einer islamistischen Terrororganisation, die in Pakistan beheimatet ist. Diese Gruppe soll nach indischen Angaben für die Anschläge in Bombay/Mumbai in 2006 und 2011 verantwortlich gewesen sein.
USAID ist bekannt dafür, dass mit der »Hilfe« immer die Verbreitung einer Agenda verbunden war. Es wurden sozusagen politische oder gesellschaftliche oder wirtschaftliche Richtungswechsel in Ländern mit Hilfsmitteln erkauft.
So hat USAID eine Social-Media-Plattform, die ähnlich wie X/Twitter aufgebaut ist, in Kuba verbreitet. Was anfangs wie Unterhaltung aussah, entpuppte sich zunehmend als Mittel massiver politischer und ideologischer Beeinflussung der Jugend in Kuba, um sie gegen das Regime in Havanna aufzubringen. Als das herauskam, wurde die Plattform vom Netz genommen.
In Bolivien nutzte USAID die Hilfeleistungen, um die Oppositionsgruppen gegen die Regierung in Stellung zu bringen und das Land zu destabilisieren. USAID wurde daraufhin aus dem Land geworfen.
In Peru hat mit Hilfe von USAID eine Organisation ein großes Sterilisierungs-Programm unterstützt, dass zehntausende Frauen unfruchtbar gemacht hat.
Russland, Iran, Nicaragua, Honduras und viele andere Staaten haben deshalb die Zusammenarbeit mit USAID eingestellt oder der Organisation vorgeworfen, politische Umwälzungen zu planen oder zu unterstützen.
In Brasilien wurden USAID-Hilfsmittel für AIDS-Kampagnen zurückgewiesen, weil sie mit politischen Forderungen einhergingen.
Und in den letzten Jahren hat USAID massiv Gelder für die Verbreitung der Regenbogen-Gender-Ideologie ausgegeben.
In Indien wurden mit Hilfe von USAID Düngemittelfabriken gebaut. Die Bedingung war, dass die Inder in der jeweiligen Region nur Düngemittel aus diesen Fabriken kaufen und nutzen dürfen. Jahre später hat sich Indien von solchen Hilfen und Bedingungen losgelöst.
Trump uns Musk haben also mit der Streichung der Mittel für USAID in ein richtiges Wespennest getroffen. Doch die Medien in Deutschland berichten lieber darüber, wie durch die Streichungen Entwicklungshilfe verloren gehe. Über die dunkle Seite von USAID wird in Deutschland sehr wenig berichtet.


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