US-Botschafter Mike Huckabee zieht Bibel als Begründung für Israels Gebietsansprüche heran

US-Botschafter löst Empörung aus: Israel habe Recht auf weite Teile des Nahen Ostens

Laut Huckabee habe Israel Anspruch auf weite Gebite zwischen Nil und Euphrat. Warum? Weil die Bibel das so sagt. Die arabischen Staaten verurteilen die Äußerungen scharf. Die biblische Begründung sorgt für diplomatischen Sturm.

Mike Huckabee


Siehe komplettes Interview von Tucker Carlson mit US-Botschafter Mike Huckabee in Israel HIER

Screenshot YouTube / Tucker Confronts Mike Huckabee on America’s Toxic Relationship With Israel / Tucker Carlson 

In den USA gibt es seit über hundert Jahren immer wieder einflussreiche Politiker, die in der US-amerikanischen Debatte als "christliche Zionisten" bezeichnet werden. Das sind US-Amerikaner, die aufgrund der Bibel einen erweiterten Anspruch Israels auf Gebiete im Nahen Osten postulieren. Ein solcher ist auch Mike Huckabee. Er bekennt sich dazu.

MIke Huckabee redet sich bei Tucker Carlson in die dimplomatische Krise

Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat mit umstrittenen Aussagen einen Sturm der Entrüstung in der arabischen und muslimischen Welt ausgelöst [siehe Berichte "Politico" und "Al-Jazeera"]. In einem Interview mit Tucker Carlson erklärte Huckabee, es wäre "in Ordnung", wenn Israel "alles nehmen würde". Gemeint war damit ein biblisch begründeter Landanspruch, der sich vom Nil bis zum Euphrat erstrecken würde. 

Tucker Carlson meinte seine Frage in Bezug auf die Gebietesansprüche Israels eigentlich ironisch und provozierend. Doch Mike Huckabee ist ernsthaft darauf angesprungen.

Biblische Landverheißung im Fokus: Vom Nil bis zum Euphrat?

Das Gespräch drehte sich um die in der Genesis beschriebene Verheißung Gottes an Abraham, wonach dessen Nachkommen ein riesiges Gebiet zustehe – einschließlich Teilen des heutigen Jordanien, Syriens, Libanons, Saudi-Arabiens und des Iraks. Auf die Frage, ob Israel ein Recht auf dieses Land habe, antwortete Huckabee: "It would be fine if they took it all." 

Er schränkte jedoch ein, Israel strebe derzeit keine territoriale Expansion an und habe lediglich Anspruch auf Sicherheit in den Gebieten, die es legitim halte.

Huckabee, ein bekennender christlicher Zionist und langjähriger Unterstützer israelischer Positionen, lehnte eine Zwei-Staaten-Lösung bereits in der Vergangenheit ab und stellte die palästinensische Identität infrage.

Scharfe internationale Kritik an den Aussagen von Huckabee

Vor allem arabische und muslimische Staaten und Regierungen reagierten prompt und scharf. 

Saudi-Arabiens Außenministerium bezeichnete die Aussagen als "extremistische Rhetorik" und "inakzeptabel" und forderte eine Klärung vom US-Außenministerium. 

Ägypten sprach von einem "eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht" und betonte, Israel habe keinerlei Souveränität über besetzte palästinensische Gebiete oder andere arabische Länder.

Die Arabische Liga nannte die Äußerungen "extremistisch und ohne jede Grundlage" und warnte vor einer Entfachung von Gefühlen in der Region. 

Auch Jordanien, Kuwait, Oman, die Organisation für Islamische Zusammenarbeit und weitere Akteure verurteilten die Worte als provokativ und völkerrechtswidrig.

Kein offizieller Kommentar aus Washington und Jerusalem

Weder die US-Regierung noch Israel äußerten sich unmittelbar zu den Aussagen. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten, einschließlich israelischer Siedlungserweiterungen in der Westbank, der Kontrolle über Teile Gazas und einer Pufferzone in Syrien nach dem Sturz Assads 2024.

Huckabees Interview unterstreicht einmal mehr die engen ideologischen Verbindungen zwischen Teilen der US-Politik und Hardliner-Positionen in Israel. Es zeigt zugleich, wie schnell solche Äußerungen die fragile regionale Diplomatie belasten können.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

23.02.2026 | 08:35

... „Die biblische Begründung sorgt für diplomatischen Sturm.“ ...

Ja mei: Die KI sagt klärt allerdings auf - ... „Abgrenzung zu menschlicher Machtpolitik: Jesus verdeutlichte, dass es bei seiner Herrschaft nicht um weltliche Machtpolitik geht. Statt Ausbeutung steht der Auftrag, Verantwortung für die Welt zu übernehmen und für ihr Bestehen zu sorgen“!!!!!!!

https://www.google.com/search?q=wenn+gott+politik+auf+erden+macht&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=wenn+gott+politik+auf+erden+macht&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIHCAEQIRigATIHCAIQIRigAdIBCTE1NDczajBqN…

US-Botschafter löst Empörung aus: Israel habe Recht auf weite Teile des Nahen Ostens

Na, dann wird der bibelfeste US-Botschafter sicherlich auch wissen, dass Israel - gem. Bibel - in einer "dunklen Stunde" für das Land & das Volk -  durch Jesus Christus, unseren Herrn & Heiland, errettet werden wird ... und das sind doch nun wirklich sehr erfreuliche Nachrichten für den bibelfesten US-Botschafter, so denke ich. 
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Droht Israel nach der Bibel der Untergang - und wird Jesus Christus, in dieser dunklen Stunde für Israel, wieder kommen? (Google KI)

Nach biblischer Prophetie droht Israel in der Endzeit tatsächlich eine Phase extremer Bedrängnis, die oft als „dunkle Stunde“ beschrieben wird, doch das finale Ziel ist nicht der Untergang, sondern die Errettung.

Hier sind die zentralen Punkte nach biblischer Auslegung:

Belagerung und Bedrängnis: In Sacharja 12 wird prophezeit, dass sich alle Nationen der Welt gegen Jerusalem zum Krieg versammeln werden. Jesus spricht in der Eschatologischen Rede (Lukas 21,20-24) davon, dass Jerusalem von Heeren umzingelt sein wird.

Die Wiederkunft Christi: Die Bibel lehrt, dass Jesus Christus in dieser Zeit höchster Not als Retter und Messias für Israel erscheinen wird. Er wird vom Berg Zion in Jerusalem aus regieren und seine Feinde besiegen.

Errettung Israels: Ein zentrales Versprechen findet sich in Römer 11,26: „Ganz Israel wird gerettet werden“, wenn der Retter aus Zion kommt. In diesem Moment wird das Volk Israel Jesus als seinen Messias anerkennen.

Wiederherstellung: Nach der Befreiung von seinen Feinden soll Israel wiederhergestellt werden und eine zentrale Rolle in einem Reich des Friedens und der Gerechtigkeit einnehmen. 

YouTube +10

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Bibel sagt zwar eine existenzielle Krise voraus, sieht aber in der Wiederkunft Jesu nicht den Untergang, sondern die endgültige Erlösung Israels vor. 

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KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen

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Als Christ begrüße ich es außerordentlich, dass Israel "eine zentrale Rolle in einem Reich des Friedens und der Gerechtigkeit einnehmen wird" ... und da bin ich mir mit dem bibelfesten US-Botschafter sicherlich völlig einig, so denke ich.

MP

Die Welt lässt sich zu gern von den Israelis auf den Arm nehmen.

Was sagt denn die Bibel zu dem Terror im Gaza-Streifen und zu den zynischen Enteignungen im Westjordanland?

Auch die Christen waren und sind nicht immer gerecht und nur auf ihre Vorteile bedacht.

Blindleistungsträger

23.02.2026 | 19:23

Ich habe hier die PDF-Version eines "tausend Jahre" alten Buchs, in dem unser Recht auf neuen Lebensraum im Osten verbrieft ist. Mögen die Spiele beginnen. :-)

Eine wichtige Frage vorweg: Sollen wir GOTT und seinem Wort der Bibel mehr gehorchen und vertrauen als allen, die in der Welt meinen, etwas zu sagen zu haben?

Letzteres hat zu dem Chaos geführt, das wir jeden Tag  vor Augen haben und das uns in den Abgrund zieht.

Zur Sache: GOTT hat einst Abraham erwählt und ihm um seines Vertrauens zu IHM, GOTT,  zugesagt, dass durch ihn nicht nur seine Nachkommen, das spätere Volk Israel, sondern alle "Geschlechter" auf Erden gesegnet werden sollen, die ebenso auf ihn vertrauen. Durch das Kommen des Messias JESUS hat sich das schließlich erfüllt für Juden und Heiden. Hierzu hat der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer in Kapitel 9-11 ausführlich geschrieben!

Was nun die biblische Landverheißung an Israel anbetrifft, so hängt sie ganz eng mit dem obigen Segen zusammen und ist in 1. Mose 15 beschrieben: GOTT selbst ist der Eigentümer dieses kleinen Landes - so klein wie das Bundesland Hessen. ER hat es Abraham und seinen Nachkommen zum "ewigen" Besitz gegeben. Das finden wir viele Male in der Bibel erwähnt. Besitz ist ja nicht Eigentum. Die Existenz Israels ist ein Zeichen der Existenz GOTTES - und das sollte uns zu denken geben.

Als der Alte Fritz, König Friedrich II. von Preußen, einmal seinen alten Haudegen und Freund General  von Zieten spöttisch fragte, ob er ihm Gott beweisen könne, antwortete der nur kurz: "Majestät, ISRAEL!"

Das sagte er zu einer Zeit, als Israel als Staat gar nicht mehr existierte und das Land unter der Herrschaft der Osmanen völlig heruntergekommen war. Übrigens von Mark Twain auf einer Reise 1867 ins "heilige Land" bestätigt.

Interessant auch, was der deutsch-amerikanische Theologe  Arno C. Gaebelein in seinem wichtigen Kommentar zur Bibel schrieb, den er 1922 abschloss: Gott wird die Juden von allen Ecken der Erde wieder rufen, in ihr Land zurückzukehren. 1922 konnte man nicht einmal ahnen, dass sich das bewahrheiten würde, zumal nach der Katastrophe der Judenvernichtung. Und doch geschah genau das 1948: die Wiederherstellung Israels auch als Staat.

Was viele heute auch nicht wissen oder Moslems verdrängen: Auch der Verfasser des Koran hat in der Sure 7 "der Wall" ab Vers 137 geschrieben, dass das Land östlich (!) u n d westlich des Jordan den "Kindern Israel" zum "Erbe" gegeben sei - allerding von Allah - Name der islamischen "Gottheit".

`Frage die jüdische Religion nach den Namen ihres Gottes, und wenn sie dich einmal nicht anlügen, wirst Du erschüttert sein.

Wie war nochmals der Handel rauszukommen von der Sklaverei/Gefangenschaft?

Warum hat man den Sohn Gottes gekreuzigt wenn es doch ihr Gott sei?

 

@melac

Ich bin nicht "erschüttert" über den Namen GOTTES!?

Als Mose am brennenden Dornenbusch von GOTT den Auftrag erhält, das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft herauszuführen, fragt nach dem Namen des Auftraggebers. Was sollte er den Israeliten sagen? Da ließ GOTT ihn wissen: "Ich werde sein, der Ich sein werde". So sollst du zu den Israeliten sagen: "Ich werde sein", der hat mich zu euch gesandt... "Der HERR, der GOTT eurer Väter, der GOTT Abrahams, der GOTT Isaaks, der GOTT Jakobs. hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht" (2. Mose, 3, 14+15).

Warum sollte man darüber "erschüttert" sein?

So einen Unsinn und eine totale Anmaßung von Besitzanspruch für Israel/Netanjahu über den gesamten Nahen und Mittleren Osten, den dieser US-Botschafter in diesem Interview öffentlich verkündet, ist einfach unfassbar!! Dafür sollte er seines Amtes enthoben werden! Wo bleibt hier Trumps Reaktion??

Hug a bee........................meinte vielleicht : "To be ..or not to be :-))? ...that is the question”

Viele berufen sich auf gewisse Religionen ,welche immer schon Produkte menschlicher Ideologien waren .Somit ist aber Gottes Wort mit seinen Gesetzen eigentlich nur eine hilfreiche Gebrauchsanweisung ,für Menschen ,die sich hinterfragen und auf der Suche von Wahrheit sind .

Es ändert also wenig ,ob man seine Ideologien in Gottes Wort hineininterpretiert . Es ist umgekehrt ,zudem bestätigt sich das WORT aus sich selbst heraus .Das verstehen aber viele nicht .Um so mehr werden sie sich wundern ,wenn am Ende alles anders kommt und nur wenige auf dem schmalen Weg der Rettung gehen ,die Meisten aber auf dem Weg der Verdammnis .Die Freiheit besteht sich zu entscheiden ,aber dafür braucht es wahre Suche und etwas göttlichen Geist !

Leider leben wir in einer immer stärker werdenen geistlosen Welt ,deren Oberste unsere VERführer sind .

Ehrlichgesagt könnte Huckabee recht haben. Wenn ich erlebe, wie der Islam versucht, sich in Europa auszubreiten (mit allen Mitteln, von Infiltration bis Terror), dann schließe ich nicht aus, dass er das schon immer tat. Juden haben mir noch nie etwas angetan, die Anderen hingegen schon. Jesus war ebenfalls Jude, und Jesus liebe ich! Für mich ist der Fall klar.

Die Bibel wurde von Juden geschrieben. Und sie wird von Juden nur in ihrem Sinne ausgelegt. Genauso, wie anderswo politische Manifeste dogmatisches Handeln propagieren. 

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