Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump lässt intern untersuchen, welche Folgen ein Anstieg des Ölpreises auf bis zu 200 US-Dollar pro Barrel für die amerikanische und globale Wirtschaft hätte. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Es handelt sich dabei ausdrücklich nicht um eine Prognose, sondern um eine routinemäßige Risikoanalyse.
Interne Szenario-Modellierung in Zeiten der Krise
Laut dem Bloomberg-Bericht vom 25. März 2026 prüfen Beamte der Trump-Administration die möglichen Schäden für das Wirtschaftswachstum, sollte der Ölpreis stark ansteigen. Die Modellierung eines solchen extremen Szenarios gehöre zur Standardprozedur in Phasen geopolitischer Spannungen. Ziel sei es, die Regierung auf alle Eventualitäten vorzubereiten, einschließlich eines längeren Konflikts mit Iran.Die Analyse erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten. Durch Angriffe und Störungen in der Straße von Hormuz ist ein Teil der iranischen Öl-Exporte beeinträchtigt, was die Märkte bereits nervös macht. Experten warnen, dass selbst ein Preis von 170 Dollar pro Barrel die Weltwirtschaft erheblich belasten würde.
Noch keine offizielle Prognose
Bloomberg betont klar, dass die interne Prüfung keine Vorhersage darstellt. Es gehe lediglich darum, die potenziellen Auswirkungen eines Worst-Case-Szenarios zu verstehen und entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Energy Secretary Chris Wright hatte bereits früher erklärt, ein Ölpreis von 200 Dollar sei "unwahrscheinlich“.
Derzeit liegt der Brent-Ölpreis deutlich niedriger, hat aber durch den Konflikt spürbar zugelegt und schwankt stark. Einige Ölprodukte haben in bestimmten Märkten bereits deutlich höhere Preise erreicht.Diplomatische Bemühungen laufen parallelWährend die Administration Risikoszenarien durchspielt, arbeitet die US-Regierung gleichzeitig an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. Es gibt Berichte über einen 15-Punkte-Plan, der Iran übermittelt wurde, um eine schnelle Beendigung der Kämpfe zu ermöglichen. Präsident Trump hat mehrfach betont, dass er ein rasches Ende des Krieges anstrebt.
Die aktuelle Lage bleibt volatil. Sollte die Straße von Hormuz länger blockiert bleiben oder weitere Eskalationen folgen, könnten die Auswirkungen auf die Energiepreise tatsächlich gravierend werden. Die interne Modellierung dient genau dazu, die Regierung für solche Fälle gewappnet zu machen, ohne dass daraus eine Erwartung abgeleitet werden sollte.


Kommentare
Wolodja21La@web.de
TRUMP und seine Regierung stürzen die Welt in eine Katastrophe....
Da wird es so langsam Schluß…
Da wird es so langsam Schluß mit Lustig!
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