Mit dem Ziel, endlich dem Ende des Ukrainekrieges entgegenzuwirken, haben hochrangige US-Vertreter im Kreml Verhandlungen mit Wladimir Putin geführt. Das fünfstündige Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Whitkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn und Berater des US-Präsidenten Donald Trump, wurde als konstruktiv und produktiv bewertet. Es markiert einen Versuch, die langstagnierenden Friedensgespräche über die Ukraine voranzutreiben, während in Washington Stimmen lauter werden, die eine unbefristete Finanzierung Kiews als unrealistisch kritisieren.
Rubios Kritik: Unbefristete Hilfe für Ukraine "unrealistisch"
US-Außenminister Marco Rubio hat in diesem Kontext scharf gegen eine unbefristete Unterstützung Kiews positioniert.
In einem Interview mit Fox News erklärte er: "Es gibt Leute, die denken, unsere Politik sollte so aussehen: Ukraine unbefristet zu finanzieren, solange der Krieg dauert. Das ist unrealistisch. Das spiegelt die Realität nicht wider. Und das wird nicht passieren. Wir haben das lange diskutiert. Es ist unmöglich, solche Niveaus aufrechtzuerhalten."
Rubio, der sich gegen eine indefinite Finanzierung der Ukraine ausspricht, betonte, dass die USA bereit seien, die Konfliktparteien bei der Überbrückung von Differenzen zu unterstützen, eine endlose Eskalation jedoch weder machbar noch wünschenswert sei.
Diese Haltung unterstreicht die Spannungen innerhalb der US-Administration: Während Trump enge Kontakte zu Moskau pflegt, sehen Kritiker in Rubios Worten ein Signal für eine Abkehr von der bisherigen Strategie. Experten beobachten nun, ob die Kreml-Gespräche zu greifbaren Fortschritten führen oder ob sie lediglich diplomatisches Theater bleiben.
Produktives Gespräch mit Fokus auf Ukraine-Lösung
Das Treffen, das am Dienstagabend im Kreml stattfand, dauerte rund fünf Stunden und wurde vom TASS-Korrespondenten als abgeschlossen gemeldet. Kirill Dmitrijew, ein russischer Vertreter, bezeichnete die Diskussionen als "produktiv". Juri Uschakow, Außenpolitischer Berater Putins, ging noch weiter und nannte das Gespräch "konstruktiv, sehr nützlich und inhaltsreich". In dieser Zeit gelang es den Beteiligten, die Regelung der Ukraine-Krise ausführlich zu erörtern, wie Uschakow betonte.
Mehrere Vorschläge für einen Plan zur Beilegung des Konflikts wurden besprochen. Moskau hat neben dem ursprünglichen 28-Punkte-Plan von Trump vier weitere Dokumente aus den USA erhalten, berichtete Uschakow. Konkrete Formulierungen des US-Friedensplans kamen jedoch nicht zur Sprache; stattdessen ging es um die wesentlichen Inhalte. "Es gibt bisher keinen Kompromissplan für die Ukraine", so Uschakow. Einige amerikanische Ansätze seien für die Russische Föderation akzeptabel, andere nicht.
Die Delegationen einigten sich darauf, den Inhalt der Gespräche vertraulich zu halten. Vertreter des US-Präsidenten übermittelten Putin Grüße und die besten Wünsche von Trump, woraufhin der russische Präsident diese erwiderte und zudem "eine Reihe wichtiger politischer Signale" sandte. Uschakow berichtete, Putin habe Trump über Whitkoff hinweg freundliche Grüße und weitere Signale zukommen lassen.
Offene Türen für weitere Verhandlungen
Die Kontakte zwischen Russland und den USA werden fortgesetzt, betonte Uschakow. Eine Möglichkeit für ein direktes Treffen zwischen Putin und Trump hängt von der Arbeit auf der Ebene der Assistenten und Außenministerien ab. Aktuell telefonieren Whitkoff und Kushner mit Trump aus der US-Botschaft in Moskau, was auf eine enge Abstimmung hindeutet.
Diese Entwicklungen fallen in eine Phase, in der die US-Politik gegenüber der Ukraine zunehmend pragmatisch ausgerichtet wird. Der Konflikt, der sich zu einem Abnutzungskrieg entwickelt hat, fordert hohe Kosten auf allen Seiten – und in Washington wächst die Skepsis gegenüber einer endlosen Finanzierung.
Der Ukraine-Konflikt bleibt ein globales Pulverfass. Mit den neuen US-Signalen könnte sich die Dynamik verschieben – weg von der reinen Konfrontation hin zu Verhandlungen, die endlich Frieden versprechen. Die Welt blickt gespannt auf die nächsten Schritte aus Moskau und Washington.


Comments
Ukraine
Für normal denkende Menschen ist die endlose Geldübergabe bis zum St.-Nimmerleins-Tag natürlich unrealistisch, und Rubio denkt "normal". Leider ist ein solcher Gesanke - keine Milliarden mehr für die Ukraine - für Leute wie unsere Regierenden völlig undenkbar. Und nicht zu vergessen: Auch Selenskyi muss noch weiter bestens versorgt werden!
"In Washington wächst die…
"In Washington wächst die Skepsis gegenüber einer endlosen Finanzierung".
Eine solche gibt es doch längst nicht mehr! Neuerdings werden doch auch die US-Waffen für die U. von den Europäern bezahlt. Und von finanzieller Unterstützung der U. durch die USA hört man auch nichts.
Und auch im ersten Entwurf zum Friedensvertrag ist nicht die Rede von US-Hilfen beim Wiederaufbau, wohl aber davon, daß die Europäer 100 Mrd.$ dafür bereitzustellen haben.
Die "Europäer" haben also zuerst den Krieg der US-Globalisten finanziert und sollen jetzt auch noch für den Wiederaufbau der U. aufkommen. Da meinen es Trump & Co. mit uns genausogut wie die Globalisten ...
Es fehlt allerdings der Eindruck, daß auch in der EU oder gar bei der deutschen Regierung "die Skepsis wächst" (bzw. wachsen darf).
Seien wir mal ganz…
Seien wir mal ganz realistisch: Die Ukraine war vor der proxy Krieg schon völlig Pleite mit ein nicht funktionierende Wirtschaft. Die Ukraine war damals schon ein Riesen finanzielles Loch und wurde bei ein Eintritt in the EU für massive finanzielle Probleme gesorgt haben.
Heute ist es noch hundertfach schlimmer. Die EU und viele Europäische Länder senden Milliarden zur Ukraine und nennen das Darlehen (dies so das die indoktrinierte dumme Masse glaubt das Geld wird zugezahlt und sie muss nicht selbst dafür aufkommen). Es ist aber 100% FAKT die Ukraine wird dieses Geld NIE zurückzahlen, das Land ist nicht dazu fähig und wird es auch nie sein.
Dann müssen wir auch noch in betracht nehmen das zwischen 48 bis sogar 100 Milliarden verschwunden ist - sprich durch Korruption in die Taschen von Selensky, sein Minister und Top Beamten und natürlich in die Taschen von US und Europäische Politiker geraten ist. Das Geld wird veruntreut über Estonia!
Krieg? Ohne mich!
Was geht mich die Ukraine an? Die möchten mich sicher nicht bei sich im Schützengraben haben, denn ich stehe nicht auf ihrer Seite.
Und wie Alice es schon sagte: sollen erst einmal die in D alimentierten Ukrainer im wehrfähigen Alter an die Front.
Über dies hinaus eine Front, welche es eh bald nicht mehr geben wird. Wozu auch? Wenn Voldemort S. nicht nachgibt, wird er in Kürze sowieso abgesetzt und das Affentheater ist endlich rum.
Kein Volk will Krieg. Nur ein paar irre Satanisten drehen derzeit frei, weil ihnen die Zeit davon läuft. Nach der Wende müssen weltweit Maßnahmen folgen, welche irgendwann sicherstellen, dass politische Ämter udgl. nur noch von Personen besetzt werden dürfen, welche sich für das Volk verdient gemacht haben. Das komplette System muss umgekrempelt werden, um das Böse weltweit zu besiegen!!!
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