Es war eine Tanzveranstaltung eines Ferienkurses. Die Kinder tanzten nach der Musik von Taylor Swift. Plötzlich nahm ein 17-jähriger Jugendlicher, dessen Eltern aus Ruanda stammen, ein Messer und startete einen Amok-Lauf [siehe Bericht FAZ]. Er stach wahllos auf die tanzenden Kinder ein. Acht Kinder und zwei Erwachsene hat er niedergestochen.
Drei Mädchen starben. Zwei starben vor Ort, das dritte Mädchen im Krankenhaus. Die Bluttat schockierte England.
Gestern gab es Gedenkveranstaltungen und Proteste von mehreren hundert Menschen. Dabei kam es zur Eskalation, die in Gewalt und Unruhen endete. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei, Autos gingen in Flammen auf, Ziegelsteine wurden geworfen. Szenen wie im Bürgerkrieg spielten sich ab [siehe Bericht BILD].
Unter den Randalierern waren auch Mitglieder der »English Defence League«, weshalb einige Medien von »rechten Krawallen« schreiben. Doch es waren wohl auch noch viele andere erboste Bürger darunter, die ihrem Ärger über die Mordtat Luft machten.
Die Unrufen fanden vor einer Moschee statt. Es gab im Internet Gerüchte, dass es sich bei dem Täter um einen Muslim handele. Doch das ist nicht bestätigt worden.
Immer wieder kommt es in England zu schrecklichen Mordtaten, Gruppenvergewaltigungen und Gewaltausbrüchen, bei denen es sich um Taten von Täters mit Migrationshintergrund handelt. Die Polizei, die Behörden und die britischen Medien spielen das herunter. Doch bei einem gewissen Teil der englischen Bevölkerung liegen die Nerven blank.


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