Steigende Benzinpreise, sinkende Umfragewerte und wachsende Nervosität in der Partei

Unpopulärer Iran-Krieg macht es für Trump und die Republikaner immer schwieriger, die Midterm-Wahlen zu gewinnen

Der seit Februar andauernde Krieg gegen den Iran erweist sich für Präsident Donald Trump und seine Partei als politisches Risiko. Umfragen zeigen eine klare Mehrheit gegen den Konflikt, während die wirtschaftlichen Folgen die Wähler belasten. Berater drängen darauf, die Kampfhandlungen bis nach den Midterms möglichst ruhig zu halten.

Donald Trump


Seit dem Beginn der Militäraktion im Februar 2026 ist die Unterstützung in der amerikanischen Bevölkerung deutlich gesunken. Aktuelle Umfragen, darunter von Reuters/Ipsos, zeigen nur noch etwa 31 Prozent Zustimmung für den Krieg, während rund 63 Prozent ihn ablehnen. 

Trumps eigene Zustimmungsrate liegt bei etwa 33 Prozent und damit auf einem Tiefpunkt seiner zweiten Amtszeit. Viele Wähler sehen die steigenden Benzinpreise und die allgemeine Teuerung als direkte Folge der Auseinandersetzung, insbesondere durch die Beeinträchtigung der Straße von Hormus.

Republikaner fürchten Verluste bei knappen Mehrheiten

Die Republikaner verteidigen derzeit knappe Mehrheiten in Repräsentantenhaus und Senat. Parteistrategen und Abgeordnete äußern zunehmend Sorge, dass der unpopuläre Konflikt die Wahlchancen beeinträchtigt. 

Hohe Energiepreise und die Dauer des Krieges überschatten andere Themen wie Steuersenkungen. Einige Berater des Weißen Hauses drängen darauf, eine Eskalation vor dem 3. November zu vermeiden und die militärischen Aktivitäten möglichst begrenzt zu halten. Nach den Wahlen könnte eine intensivere Phase erwogen werden, so Berichte.

Wirtschaftliche Folgen und politische Spannungen

Der Konflikt hat die Ölpreise nach oben getrieben und die Lebenshaltungskosten erhöht. Das trifft besonders unabhängige und swing-Wähler, die in den Midterms oft entscheidend sind.

Innerhalb der Republikanischen Partei wächst die Unruhe, auch wenn die meisten Abgeordneten öffentlich hinter dem Präsidenten stehen. 

Trump selbst hat mehrfach betont, dass ihn die Midterms nicht beeinflussen und dass Iran keinen Atomwaffenbesitz erlangen dürfe. Dennoch ist der Krieg eine anhaltende Belastung für die Kampagne der Partei.

Sven von Storch

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Kommentare

Es ist doch immer wieder das Gleiche - überall. Wenn Unfähige, aber nicht nur Unfähige, sondern ebenso narzisstische, bösartige, sich selbst total Überschätzende, Macht- und Geldgierige ohne Verstand und Realitätswahrnehmung an der Macht sind, geht das nicht lange gut, und sie bringen sich früher oder später selbst zu Fall. Allerdings schaden diese Machthaber nicht nur sich selbst, sondern auch dem eigenen Land und Volk extrem sowie auch anderen Ländern und Völkern, die unter diesen Perversen - man muss sie leider so bezeichnen - schrecklich leiden müssen. 

Die USA ist dafür ein absolut negatives Aushängeschild und Paradebeispiel was die vielen Kriege und damit Verbrechen, die es in all den Jahrzehnten gegen andere Länder begangen hat, beweisen.

Aber die EU-Machthaber eifern den USA nach bzw. versuchen sie das. Und Merz ist dafür extrem empfänglich und einer der intensivsten Kriegssüchtigen - insbesondere was einen Krieg gegen Russland betrifft. So viel Irrsinn können nur Menschen ersinnen oder/bzw. sich von den wahren Mächtigen, dem deep states, skrupellos zur Ausführung bewegen und befehligen lassen!

Glass Steagall Act

09.09.2026 | 16:34

Trump ist auf dem absteigenden Ast! Daran wird er auch nichts mehr ändern können! Zu sehr hat er sich mit dem Irankrieg verrannt und die Schuldenspirale und die Preisspirale der USA nochmals nach oben geschraubt! Da nützen auch seine patriotische Wahnvorstellungen nichts mehr, dass Grönland, die Arktis, Island und Mexiko bald zu USA gehören sollen oder dass er Regionen nach seinen Vorstellungen umbenennen will. Es wird schon damit gerechnet, dass Trump noch während seiner Amtszeit abgesetzt und gegen Vance getauscht wird! Die „Magnificent Seven“ (Alphabet, Google, Microsoft, Meta, Apple …) und die KI-Giganten wollen ihre Politik durchsetzen. Wenn die Demokraten gewinnen, dann haben die KI-Unternehmen ein Problem. Wenn Vance eingesetzt wird, ist das gut für die Hightech Firmen. Sollten in zwei Jahren die Demokraten gewinnen, sind die ganzen Investitionen und Schulden der Hightech Unternehmen für die Katz.

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