Eine aktuelle Reuters/Ipsos-Umfrage zeigt deutliche Kriegsmüdigkeit in der amerikanischen Bevölkerung. Zwei Drittel der Befragten sprechen sich für einen raschen Abzug der USA aus dem Konflikt mit dem Iran aus, selbst wenn die Ziele der Regierung von Präsident Donald Trump dadurch nicht vollständig erreicht werden. Die Ablehnung der militärischen Angriffe bleibt hoch.
Mehrheit für schnellen Abzug
Laut der Erhebung, die von Freitag bis Sonntag durchgeführt wurde, wollen 66 Prozent der US-Bürger, dass die Vereinigten Staaten ihre Beteiligung am Krieg gegen den Iran schnell beenden. Nur 27 Prozent befürworten ein längeres Engagement, um alle gesetzten Ziele zu erreichen. Sechs Prozent der Befragten gaben keine Antwort. Die Umfrage basiert auf der Befragung von 1021 Erwachsenen und spiegelt eine breite Skepsis gegenüber einer anhaltenden US-Rolle wider.
Mehrheit lehnt die US-Angriffe ab
Insgesamt lehnen 60 Prozent der Befragten die amerikanischen Militärschläge gegen den Iran ab, während 35 Prozent sie gutheißen. Diese Werte bestätigen einen anhaltenden Trend der Unzufriedenheit, der sich in den vergangenen Wochen nur wenig verändert hat. Viele Amerikaner sorgen sich um steigende Benzinpreise, wirtschaftliche Belastungen und mögliche langfristige Risiken für die nationale Sicherheit.
Hintergründe der ablehnenden Haltung
Die Umfrage fällt in eine Phase, in der der Konflikt bereits über einen Monat andauert. Viele Bürger befürchten, dass eine weitere Verlängerung des Krieges zu höheren Energiekosten und einer Verschlechterung der eigenen finanziellen Lage führen könnte.
Zudem äußern Teile der Bevölkerung Zweifel, ob die Ziele der Trump-Administration klar definiert und realistisch erreichbar sind. Selbst unter Anhängern der Republikaner gibt es eine spürbare Gruppe, die einen schnellen Abschluss bevorzugt.
Die klare Mehrheitsmeinung gegen eine lange Beteiligung könnte Druck auf die Regierung in Washington ausüben. Präsident Trump hat wiederholt signalisiert, dass er den Konflikt möglichst rasch beenden möchte, doch die Umfrageergebnisse unterstreichen, wie sensibel das Thema in der Öffentlichkeit ist. Die wachsende Kriegsmüdigkeit zeigt sich auch in der Sorge, dass der Krieg die USA langfristig eher unsicherer machen könnte.


Kommentare
... „Die Mehrheit der…
... „Die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung will so schnell wie möglich raus aus dem Iran-Krieg. Sie sehen mehrheitlich nicht den Sinn dieses Krieges und sind nicht bereit, die Wirtschaft zu riskieren.“ ...
Was für den Donald etwa schon deshalb fast unmöglich ist, weil er sich in Sachen Demokratie ahttps://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101174824/bericht-zu-trumps-usa-demokratie-zerfaellt-in-beispiellosem-tempo.html an seiner Allmächtigen(?) und Göttin(?) zu orientieren hat???https://www.deutschlandfunkkultur.de/ursula-weidenfeld-regierung-ohne-volk-drei-todsuenden-der-100.html
Das amerikanische Volk will…
Das amerikanische Volk will wie alle Völker der Erde keine Kriege. Es sind die Handvoll Superreichen und ihre Handlanger in der Politik, die regelmäßig Kriege anzetteln, um sich dadurch zu bereichern.
Der Krieg ist schnell zu ende ...
... sobald die Treiber und Verursacher
des völkerrechtlichen Angriffskriegs
hinter Schloss und Riegel sind, bzw.
sie die Strafen von allseits bekannten
Verbrechern der gleichen Kategorie
final teilen ....
Kriegsende
Der Krieg ist dann zu Ende, wenn Netanjahu sagt das alle Ziele erreicht wurden, und nicht früher. Da kann Donny noch so oft das Kriegsende ausrufen.
Was ist der wirkliche Grund für Ostern?
Was wurde aus der Geschichte gelernt? Wir haben es auf dieser Erde mit Psychopathen und Verbrechern zu tun. Diese werden sogar gewählt, oft als großartige Vorbilder und Friedensverheißer. Es wäre für unsere schöne Erde zum Vorteil, wenn die Leute und insbesondere Regierenden sich mit der gleichen Intensität und Emsigkeit für Frieden und das Wohlergehen ihrer Völker einsetzen würden, wie sie es für das effiziente Töten tun. Und im Hinblick auf die Ostertage wäre es angebracht, den Leuten mal zu sagen, daß sie geistige Wesen sind, die einen Körper haben, denn dies war der ursprüngliche Anlaß des Projektes Jesus Christus. Da geistige Wesen unsterblich sind, folgt auch daraus, daß Inkarnation stattfindet, d.h. man kommt wieder und wieder. Inzwischen ist das Bewußtsein so weit abgesunken, daß dies nicht mehr registriert wird - es wäre ja auch schlimm, wenn man mit den Taten bzw. Untaten des letzten Lebens konfrontiert würde. Aber, was sagt der Volksmund?: Gottesmühlen mahlen langsam, aber sie mahlen.
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