Vor 59 Jahren attackierten israelische Streitkräfte ein US-Aufklärungsschiff und töteten 34 Amerikaner.
Die Überlebenden kämpfen immer noch um ihre Rechte und Aufklärung: So hat kürzlich eine Gruppe von Überlebenden der USS Liberty sich vor dem Kapitol mit dem Abgeordneten Thomas Massie versammelt, um ihre Version der Geschichte öffentlich zu erzählen.
Sie erklärten, sie hätten 59 Jahre darauf gewartet, ihre Geschichte erzählen zu dürfen, doch kein Mitglied des Kongresses habe ihnen bisher zugehört.
Ein Überlebender berichtete, die Besatzung sei zur Geheimhaltung verpflichtet und mit "lebenslanger Haft im Militärgefängnis oder Schlimmerem" bedroht worden. Nach 59 Jahren des Schweigens werde die Wahrheit nun endlich offen ausgesprochen.
Der Ablauf des Angriffs während des Sechs-Tage-Krieges
Das technische Forschungsschiff USS Liberty der US-Marine operierte in internationalen Gewässern vor der Küste Ägyptens, um elektronische Aufklärung während des Sechstagekriegs zu betreiben.
Gegen 15 Uhr Ortszeit griffen zunächst israelische Kampfjets das Schiff mit Bordkanonen und Napalm an. Wenig später beschossen drei israelische Torpedoboote die Liberty und trafen sie mit einem Torpedo. Der Angriff dauerte etwa 23 Minuten.
Hohe Verluste unter der Besatzung
Von den 293 Mann an Bord starben 34 (31 Seeleute, zwei Marines und ein Zivilist der NSA), 171 wurden verletzt. Das Schiff erlitt schwere Schäden, darunter ein großes Leck in der Bordwand, und musste später außer Dienst gestellt werden. Die Überlebenden berichteten von heftigen Angriffen, bei denen auch Rettungsboote beschossen worden seien.
Israelische Erklärung und Kontroversen
Israel entschuldigte sich umgehend und erklärte den Vorfall als tragischen Irrtum. Die Besatzung habe das Schiff irrtümlich für ein ägyptisches gehalten. Die USA akzeptierten offiziell diese Version nach Untersuchungen, erhielten Reparationen und schlossen den Fall weitgehend ab. Dennoch zweifeln Überlebende, ehemalige hohe US-Offizielle und Kritiker bis heute an der Unabsichtlichkeit und fordern weitere Aufklärung. Die Debatte hält an.
Der Vorfall bleibt eines der blutigsten Zwischenfälle zwischen Verbündeten in der Nachkriegszeit.


Kommentare
Keinen interessiert das…
Keinen interessiert das scheinbar, es war etwas unter "uns fremden Verbündeten". Ist wie der Ukraine-Krieg. Aber der kostet...
... „Am 8. Juni 1967 wurde…
... „Am 8. Juni 1967 wurde das amerikanische Schiff USS Liberty vor der Sinai-Halbinsel von israelischen Jets und Torpedobooten schwer beschossen. Der Vorfall bleibt bis heute umstritten. Überlebende berichteten, dass sie zum Schweigen gebracht wurden.“ ...
Was bisher nicht anders möglich war, da auch diese - für meine Begriffe verdammte Sauerei - per göttlichem(?) Diktat und entsprechender Fügung https://www.youtube.com/shorts/DWqvpi7NItQ https://www.welt.de/geschichte/article165308943/Sechstagekrieg-War-Israels-Angriff-auf-die-USS-Liberty-wirklich-ein-Versehen.html im Zusammenspiel mit Atomwaffen geschah??????? https://das-blaettchen.de/2004/06/liberty-24159.html
https://nex24.news/2026/06/der-angriff-auf-die-uss-liberty-was-ueberlebende-ueber-den-unfall-von-1967-sagen/
Jetzt scheint den Amis ....
Jetzt scheint den Amis im eigenen Land der eigene Dreck um die Ohren zu fliegen, weil das amerikanische Volk anscheinend auch so langsam am Aufwachen ist. Und dieser verlogene Dreck besteht nicht nur aus dieser Aktion der Israelis. Die Amerikaner sollten doch auch endlich mal selbst die Aufklärung und Aufdeckung des bzw. der Kennedy-Morde fordern und die Benennung der wahren Mörder und Hintermänner. Oder auch, wie das tatsächlich war mit dem den USA ZUVOR BEKANNTEN Angriff auf Pearl Harbor durch die Japaner 1941. Oder auch, wer denn den Charlie Kirk tatsächlich erschossen hat. Und da gäbe es noch so Einiges mehr, mit dem die US-Regierungen AUCH ihr eigenes Volk immerzu massiv belogen haben und weiterhin belügen!
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