Alex Jones hat am Dienstag die sofortige Amtsenthebung von US-Präsident Donald Trump gefordert. In einem längeren Livestream auf der Plattform X, den er seinen mehr als vier Millionen Followern präsentierte, warf er Trump vor, eine vollständige Bodeninvasion des Iran vorzubereiten und die nationale Wehrpflicht wieder einzuführen.
Jones, der früher zu den loyalsten Unterstützern Trumps zählte, erklärte, das Land stehe vor einer Tyrannei. Er rief den Kongress auf, die Kriegskompetenzen wahrzunehmen und den Konflikt zu beenden.
Kritik an Kriegsplänen und Verteidigungsgesetz
In seiner Rede betonte Jones, der Kongress habe bereits dreimal versucht, über die Kriegskompetenzen abzustimmen.
"Das ist ein Krieg. Sie bereiten die Wehrpflicht vor. Wenn das kein Krieg ist, dann ist nichts ein Krieg. Das ist absolut außer Kontrolle", sagte er. Deshalb rufe er jetzt zum Einsatz des 25. Verfassungszusatzes, zur Amtsenthebung oder zu anderen Maßnahmen auf, um die Kontrolle über das Land zurückzugewinnen.
Besonders scharf ging Jones mit dem National Defense Authorization Act (NDAA) ins Gericht. Die Unterstützung des Präsidenten für dieses Gesetz sei allein schon ein Amtsenthebungsgrund. Er stimmte dabei mit Kritikern wie Tucker Carlson überein, die gegen eine engere Verflechtung der US-Streitkräfte mit ausländischen Militärstrukturen protestieren. Jones forderte sogar "Nürnberger Prozesse" gegen Verantwortliche in der Regierung.
Warnung vor Totalem Krieg und Verlust der Freiheiten
Jones behauptete, die Regierung plane einen totalen Krieg, um Freiheiten einzuschränken, alles zu verstaatlichen und die Bürger mithilfe künstlicher Intelligenz an den Rand zu drängen. "Das ist eine Katastrophe. Wir stehen vor einer Tyrannei, aber die Öffentlichkeit erwacht", erklärte er.
Amerikaner von links und rechts müssten jetzt zusammenkommen und eine Ausweitung des Krieges ablehnen, die die Wirtschaft zerstören und viele Soldaten das Leben kosten werde. Eine massive Bodeninvasion sei bestätigt und stehe unmittelbar bevor.
MAGA und "America First" wenden sich von Trumps Iran-Politik ab
Tucker Carlson und Candace Owens hatten sich bereits von Trump wegen des Iran-Konflikts distanziert. Jones geht jedoch einen Schritt weiter und verlangt explizit die Entfernung des Präsidenten aus dem Amt.
Jones forderte seine Zuhörer auf, den Livestream zu teilen und den Druck auf den Kongress zu erhöhen. Die Amerikaner müssten über Parteigrenzen hinweg fordern, dass der Krieg beendet und die Kriegskompetenzen des Kongresses durchgesetzt werden.


Kommentare
"Trumps Iranpolitik"? …
"Trumps Iranpolitik"? "Trumps Ukrainepolitik"?
Man könnte meinen, daß da jemand aus dem Hintergrund die Fäden zieht - keineswegs zum Wohl aller Beteiligten oder der ganzen Menschheit.
Ähnliches gilt für die "Politik" der EU oder unseres(?) Kanzlers!
... „Jones, der früher zu…
... „Jones, der früher zu den loyalsten Unterstützern Trumps zählte, erklärte, das Land stehe vor einer Tyrannei. Er rief den Kongress auf, die Kriegskompetenzen wahrzunehmen und den Konflikt zu beenden.“ ...
Was Donald sicherlich auch will ... nachdem er seine Aufgabe https://www.stern.de/politik/ausland/iran-news--trump-droht-iran----werden-sie-weich-pruegeln--37087516.html beendete!!!
Und schließlich hat er je auch noch seinen Fritze ... samt der Bundeswehr!
„Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern unterstrichen“!!! https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-07/friedrich-merz-donald-trump-nato-gipfel-ankara
TRUMP und sein tiefer Staat…
TRUMP und sein tiefer Staat ist in Ostdeutschland äußerst unbeliebt und der Dackel von TRUMP, Kanzler MERZ, kommt mit seiner KRIEGSRHETORIK kommt dort als "MINI-TRUMP" gar nicht gut an...
Trump ist ja auch nur ....
Trump ist ja auch nur eine Marionette des deep states, der hauptsächlich aus Zionisten besteht - zu denen auch Netanjahu und viele Israelis gehören - die die Banken und somit das Geld und damit die echte Macht besitzen.
Wer ist Alex Jones?
Amtsenthebungsverfahren? Lächerlich! ...
Der Irankrieg hat drei Wurzeln:
- der westlich-internationale Konsens, dem sich Trump angeschlossen hat, dass das Mullah-Verbrecher-Regime keine Atomwaffen haben darf
- die Vergeltung für die etwa 1000 toten US-Amerikaner, die der Iran oder dessen finanzierte Terrorgruppen in den letzten Jahrzehnten zu verantworten haben
- die Unterstützung und Loyalität gegenüber Israel.
Wenn Trump mit einem davon gebrochen hätte, hätte er sich (trotz MAGA) größerer Kritik ausgesetzt. Dass die US-Amerikaner ein schnelles Ende dieses Krieges wollen, steht auf einem anderen Blatt. Und vor allem: Das will Trump auch.
Für Trump (der seinen Kriegserfolg nicht daran misst, dass er verbrannte Erde zurückgelassen hat) ist der Krieg erfolgreich verlaufen. Er hat die Loyalität der USA gegenüber Israel verfolgt, er hat das Mullah-Regime, diese Massenmörder, empfindlich militärisch und finanziell geschwächt und er hat dafür gesorgt, dass der Iran auf absehbare Zeit keine Atomwaffen herstellen kann.
Die westliche Presse, die sich merkwürdig engagiert zeigt bei der Stimmungsmache für das Mullahregime, für diese Verbrecher, für diese Massenmörder, unterschätzt m.E. willentlich die Unterstützung, die Trump nach wie vor in der US-Bevölkerung genießt.
Aber, wir werden sehen, bei den Kongresswahlen.
Es war ein riesengroßer…
Es war ein riesengroßer Fehler, dass Trump seinen Friedenskurs verlassen hat. Damit hat er seine MAGA-Bewegung verraten. Die Bürger fühlen sich getäuscht. Die ständigen Kurswechsel und seine Kriegstreiberei gegen den Iran lässt darauf schließen, dass Trump unter Druck steht und gesteuert wird. Seine Verbindung zu Netanjahu und dessen Einflussnahme ist nicht zu übersehen. Trump ist gefangen in seiner Verbindung zu Israel und das könnte ihn den Kopf kosten.
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