Trump steht unter Druck, den Krieg rasch zu beenden oder zumindest den Ölfluss wiederherzustellen

Trump drängt NATO und Verbündete zum Schutz der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat die internationale Gemeinschaft und die NATO aufgefordert, sich aktiv am Schutz der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu beteiligen.

Donald Trump und der Irankrieg


Donald Trump warnte vor einer "sehr schlechten Zukunft" für das NATO-Bündnis, falls die Verbündeten nicht mit Kriegsschiffen und einer Koalition helfen. 

Der Aufruf erfolgt inmitten des andauernden Iran-Kriegs, der den Schiffsverkehr durch die Meerenge weitgehend lahmgelegt hat.

Trump fordert Kriegsschiffe von etwa sieben Ländern

In mehreren Aussagen am Wochenende erklärte Trump, er habe etwa sieben Länder aufgefordert, Schiffe zu entsenden, um den Öltransport wieder zu sichern. Die Nutznießer des Golföls müssten selbst Verantwortung übernehmen. "Es ist nur angemessen, dass diejenigen, die von der Meerenge profitieren, dafür sorgen, dass dort nichts Schlimmes passiert", sagte der Präsident. 

Er schloss China, Japan, Südkorea, Großbritannien und Frankreich ausdrücklich ein. Die USA würden unterstützen, doch die Hauptlast liege bei den anderen.

Trump betonte, dass die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls fließt, nicht länger blockiert bleiben dürfe. Iranische Angriffe auf Tanker und Drohnenattacken hätten den Verkehr seit Kriegsbeginn Ende Februar praktisch zum Erliegen gebracht. Der Ölpreis ist infolgedessen stark gestiegen und belastet die globale Wirtschaft.

Scharfe Warnung an die NATO

Besonders deutlich wurde Trump gegenüber der NATO. In einem Interview warnte er, das Bündnis stehe vor einer "sehr schlechten Zukunft", sollte es die Hilfe verweigern. Er erinnerte indirekt an die US-Unterstützung in anderen Konflikten und forderte eine faire Lastenteilung. Einige Beobachter werteten die Äußerungen als direkte Drohung.

Trump kündigte an, in den kommenden Tagen eine Koalition offiziell ausrufen zu wollen. Bislang habe es positive Signale gegeben, konkrete Zusagen blieben jedoch aus.

Zurückhaltung bei den Verbündeten

Die Reaktionen der angesprochenen Staaten fallen bisher verhalten bis ablehnend aus. Das Vereinigte Königreich teilte mit, es arbeite mit Partnern an einem Plan, wolle aber keinen "weiteren Krieg" riskieren. Deutschland erklärte, dies sei "nicht unser Krieg" und sehe keine Rolle für die NATO in der Hormus-Frage. 

Auch Japan, Australien und Frankreich signalisierten bislang keine Bereitschaft, Schiffe zu entsenden. China reagierte bisher gar nicht öffentlich.

Analysten bezweifeln, dass eine breite internationale Koalition schnell zustande kommt. Viele Länder fürchten eine Eskalation mit Iran und verweisen auf begrenzte militärische Kapazitäten sowie rechtliche Hürden für Einsätze außerhalb des NATO-Gebiets.

Globale Folgen des Konflikts

Die Blockade der Straße von Hormus hat bereits spürbare Auswirkungen. Ölpreise kletterten auf fast 105 Dollar pro Barrel, Tanker weichen auf teurere Routen aus oder bleiben in Häfen. Experten warnen vor einer weiteren Verschärfung der Energiekrise, sollte die Meerenge länger geschlossen bleiben.

Der Iran hat erklärt, die Straße sei nicht vollständig gesperrt, sondern nur unter „besonderen Bedingungen“ für bestimmte Schiffe zugänglich. Gleichzeitig droht Teheran mit weiteren Angriffen auf Öl-Infrastruktur.

Präsident Trump steht unter Druck, den Konflikt rasch zu beenden oder zumindest den Ölfluss wiederherzustellen. Ob sein energischer Appell an die Verbündeten Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Bisher deutet wenig auf eine schnelle internationale Marinepräsenz im Persischen Golf hin.

Sven von Storch

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Kommentare

Die Amis hatten noch nie einen Krieg in ihrem Land, zündeln aber überall auf der Welt herum und bringen überall Tod und Verderben. Die Amis sind nicht unsere Freunde. Es ist kein Natofall eingetreten. Trump soll sich selber um seinen Scheiß kümmern. Der gehört in die Klapsmühle.

Trump hat sich mit diesem völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran selbst in diesen Schlamassel gebracht. Jetzt sollen ihm die Europäer aus der Patsche helfen. Niemals. Außerdem ist es kein Nato-Fall. Er soll soll aufgeben und zugeben, dass er verloren hat.

Ekkehardt Fritz Beyer

16.03.2026 | 14:22

... „Donald Trump warnte vor einer "sehr schlechten Zukunft" für das NATO-Bündnis, falls die Verbündeten nicht mit Kriegsschiffen und einer Koalition helfen.“ ...

Weil dieser vom Bibi angezettelte Krieg auch dem Donald um die Ohren zu fliegen droht? https://rumble.com/v776ubo-dreadlocks-statt-kopftuch-video-mit-iranerin-geht-viral-gro-israel-wird-gro.html

Was den sich als Werte(?)westen Bezeichnenden dazu veranlasst, die so genannte „Geheimakte Atombombe Lügen und Verrat“ ... aus Güte zum Wohle der Menschheit erneut zu öffnen???https://www.youtube.com/watch?v=-OAygrIzLH4

Klar: Dem Iran ist das Entwickeln und der Besitz von Nuklearwaffen sicherlich etwa deshalb verboten!!! 

Allerdings frage längst auch ich mich: „Wohin führen“ nun „Frankreichs nukleare Ambitionen in Osteuropa“??? https://rtde.team/europa/273516-wohin-fuehren-frankreichs-nukleare-ambitionen/

Else Schrammen

16.03.2026 | 14:37

"... Deutschland erklärte, dies sei "nicht unser Krieg" und sehe keine Rolle für die NATO in der Hormus-Frage." Es geht Deutschland also nichts an, ob deutsche Tankschiffe deutscher Reedereien, beladen mit Öl für Deutschland, im Persischen Golf festsitzen?  Was stört es die Herrschaften Politikusse, wenn die Krafstoffe für die normale Bevölkerung (die keine vom  Staat bezahlte "Dientwagen" fährt) fast unbezahlbar werden, vor allem für diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind (und sich nicht, wie vom Umweltminister Schneider vorgeschlagen, mal eben ein teures E-Auto zulegen können)? Wo bleiben die Stimmen, die sonst immer "Krieg, Krieg, Krieg" schreien wie Kiesewetter und Konsorten wnn es um die Ukraine und gegen Russland geht?Die wichtigste Frage aber an alle Merzens, Pistoriusse, Starmers, Makrönchen - eigentlich die NATO insgesamt: Wollt Ihr wirklich, die A-Bombe in den Händen der Mullahs sehen? 

Rita Kubier

16.03.2026 | 19:33

In reply to by Else Schrammen

@Else Schrammen 

Dann übernehmen Sie doch die Rolle der sonst immer Krieg Schreienden und bieten sich am besten Trump und Netanjahu selbst als Soldat an und helfen mit unter Einsatz Ihres eigenen Lebens, die Tanker dort freizubekommen! Vielleicht haben Sie auch Kinder oder/und Enkelkinder, die Sie auch in diesen Krieg - der uns wahrlich ebenso wenig wie der Ukrainekrieg angeht - schicken können?!

Wenn Sie mich allerdings fragen, ist mir mein Leben mehr wert als jedes Öl und Gas! Denn ohne Öl und Gas kann man (über)leben. Toten nützen Öl und Gas gar nichts!!

Außerdem, kein fremdes Land der Welt und kein anderer Staatschef - und die der stets und ständig grundlos Krieg gegen andere Länder führenden USA und Israel erst recht nicht - sind es wert, dass man für die in einen Krieg zieht oder sich in und an einem solchen irgendwie beteiligt! Nur, wenn nötig, sollte man sein eigenes Land verteidigen, wenn es angegriffen würde!!

Trump und Netanjahu bzw. die USA und Israel haben sich und der ganzen Welt diese Suppe eingebrockt! Dann sollen sie diese gefälligst auch selber wieder auslöffeln!!

Werte Frau Kubier, was ich persönlich von Trump oder Netanjahu halte, sei mal hintenangestellt. Ja, ich habe Kinder, Enkelkinder und sogar Urenkel. Und einen sohn, der seit Jahrzehnten als Offizier in der Marine dient - und voll mit mir übereinstimmt. Wenn wir wirtschaftlich (starke Wirtschaft = Wohlstand) nicht in die Steinzeit zurückfallen wollen, benötigen wir Energieträger wie Gas, Öl oder Atomkraft. Sonne und Wind leisten leiden nicht genug. Was mich aber am meisten umtreibt, habe ich in meinem Kommentar auch hervorgehoben: Will jemand ernsthaft die ATOM-BOMBE in den Händen der Mullahs sehen! Dann nämlich war Israel mal für ein paar Jahrzehnte ein Staat. Und der Westen (europa) darf auch sagen: Das war's.dann!

Alfred

16.03.2026 | 19:54

In reply to by Else Schrammen

Else, lass Dir von Ekel Alfred sagen, dass dies nicht unser Krieg ist. Es ist besser der Mr. Trump würde sich auf den Rückzug machen und die Straße wäre im günstigsten Fall wieder frei für den Öl-Verkehr. Trump ist dem Netanjahu ganz gewaltig auf den Leim gegangen.

Andernfalls wird Deutschland dort vor Ort wieder den amerikanischen Hanswurst spielen und die ganze Kriegsbürde tragen müssen.

Fazit, liebe Else, Auto einfach mal pausieren lassen und auf eine günstige Tankgelegenheit warten. Die Sozialisten hauen ohnehin den Karren bei uns in den Mist!

Hallo, lieber Alfred, Du bist ganz gewiss kein Ekel, glaub mir. Was ich persönlich von den beiden Hallodris halte, geschenkt. Nur der Gedanke "Ist nicht unser Krieg" greift etwas zu kurz. Wenn wir wirtschaftlich (starke Wirtschaft = Wohlstand) nicht in die Steinzeit zurückfallen wollen, benötigen wir Energieträger wie Öl, Gas oder Atomkraft. Sonne und Wind alleine bringen es nicht. Das war aber eher ein Nebengedanke von mir. Was mich wirklich umtreibt ist die Vorstellund, dass die Mullahs die Atombombe in die Hände bekommen. Dann wäre Israel mal für ein paar Jahrzehnte ein Staat gewesen und wir Europäer dürften nur noch nach Mullahs Pfeife tanzen. 

PS1: Das Auto steht bei mir schon seit Jahren in der Garagen. So starke Brillengläser, dass ich eventuelle Fußgänger erkennen könnte, gibt es nicht.

PS2: Ich habe Kinder, Enkel und sogar Urenkel. Und: Mein Sohn dient seit Jahrzehnten als Offizier bei der Marine und stimmt mir voll und gan zu!

Rita Kubier

18.03.2026 | 15:55

In reply to by Else Schrammen

@Anonym

Das ist jedoch alles noch lange kein Grund, dass Deutschland dort eingreift und seine/unsere Soldaten dort in Gefahr bringt!

Wir hätten z. B. genügend Gas, wenn die deutschen Regierungen nicht Russland vor die Tür gesetzt hätten und nicht auch noch zugelassen hätten, die Gas-Pipeline von den Amis oder/und der Ukraine sprengen zu lassen! Und wahrscheinlich würde uns Russland sogar auch jetzt noch auch mit Öllieferungen helfen, wenn wir darum bitten würden. Aber das ist ja undenkbar!

Außerdem, mit einem Eingreifen Deutschlands in diesen Iran-Krieg - wie auch immer - würde sich Deutschland zur direkten Zielscheibe für den Iran machen. Es ist also immer besser, sich aus fremden Kriegen rauszuhalten, was übrigens auch den Ukrainekrieg betraf und betrifft auch, wenn der uns "nur" irrsinnig viel Geld kostet! 

Die Auswirkungen und Konsequenzen von Kriegen haben ohnehin sowieso immer mehr oder weniger die Völker hinzunehmen auch, wenn sie sich nicht an fremden Kriegen beteiligen oder irgendwie eingreifen. Dank der benötigten Rohstoffe von rohstoffarmen Ländern wie z. B. Deutschland, ist das nun mal so. Damit die Folgen aber nicht noch schlimmer werden und tödliche Auswirkungen haben, sollte "man" sich unbedingt raus- und zurückhalten!

Johannes Friedrich

16.03.2026 | 16:05

Trump soll diesen Wahnsinnskrieg beenden und nicht noch andere Staaten mit hineinziehen, was unweigerlich zum 3. Weltkrieg führen würde. Meine Sympathie hat dieser Mann nun verloren.

... direkt vor unseren Augen.

Trump hatte vor seinem Wahlsieg groß ´rumgetönt, mit ihm werde es keinen Krieg geben. Nun läßt er sich von Israel vor den Karren spannen, richtet großen Schaden an, und erwartet jetzt, daß seine angeblichen Verbündeten hinter ihm aufräumen ? Sollte er auf Eskalation setzen, läutet er den 3. Weltkrieg ein. 

Wie im Gazastreifen wird Israel auch hier nicht mehr lockerlassen, und immer wieder Unterstützung erpressen, schließlich träumt dieses Land vom „Großisrael der Weltherrschaft“. Andere Länder wirtschaftlich ruinieren, damit sie leichter einzunehmen sind.

Wie auch immer es kommen mag, für die Menschheit bedeutet das alles nichts Gutes.

Wieder einmal ein Krieg, den die Amerikaner mit angefangen haben. Somit müssen sie auch mit den Kosequenzen leben. Das ist kein Natofall!!!! und wäre auch nicht das erste Mal. Im ersten Golfkrieg 1980 ging es auch um nichts anderes als Öl. Dafür müssen hunderte oder gar tausende von Menschen sterben.

Israel und die Vereinigten Staaten haben diesen Krieg gezielt angefangen. Meiner Ansicht nach wegen der immensen Ölvorkommen im Iran.

Wikipedia

Der Irankrieg[1] oder Nahostkrieg[2] ist ein militärischer Konflikt in Vorderasien, der am 28. Februar 2026 mit Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran begann. Ziel der gemeinsamen Angriffe waren zunächst wichtige iranische Amtsträger, Militärkommandeure und Einrichtungen.

Der Iran verfügt mit ca. 18,1 Gt nach Saudi Arabien über die weltweit zweitgrößten konventionellen Erdölreserven. Sein Anteil an den Welt-Erdölreserven beträgt 11,1 %.

"Donald Trump warnte vor einer "sehr schlechten Zukunft" für das NATO-Bündnis..."

Weg mit der aggresiven imperialistischen Militärkoalition NATOd ubd Frieden mit Rußland!!!

. . . durch diese Straße gehen nach Asien, insbesondere nach China, Indien, Japan und Südkorea. Kuwait kann nur über die Straße von Hormus Öl exportieren, und die USA sind ein langjähriger Partner Kuwaits im Persischen Golf. 


Zunehmend wichtig ist, dass die Ölförderstaaten am Persischen Golf ihr Öl und Gas über Pipelines zu den Häfen am Roten Meer, am Golf von Oman und zum Mittelmeer pumpen können. Von dort kann das Exportgut sicher abgeholt werden. 


In einen Krieg gegen den Iran können sich die Europäer derzeit nicht hineinziehen lassen, weil für uns Europäer der Krieg in der Ukraine im Vordergrund steht. Diesen dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren, wir müssen auch weiterhin auf einen Krieg gegen Russland gut vorbereitet sein. Der Nahe Osten ist nicht unser Terrain.

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