Er war eine einflussreiche Figur in der US-Außenpolitik mit hartem Kurs gegen Russland und den Iran

Tod des US-Senators Lindsey Graham: Er war der Falke in der Außenpolitik Trumps

Graham war für seinen harten Anti-Russland-Kurs im Ukrainekrieg und für seine kompromisslose Haltung gegenüber dem Iran bekannt. Netanjahu und Selenskij würdigten sein Engagment besonders emphatisch. Er starb an einem Herzinfarkt.

Lindsey Graham


Nur Stunden nach seiner Rückkehr aus Kiew ist der republikanische Senator Lindsey Graham im Alter von 71 Jahren überraschend gestorben. Sein plötzlicher Tod könnte einen Wandel in der außenpolitik von Donald Trump herbeiführen. Denn Graham war als Falke für seine interventionistische Haltung bekannt, sei es beim Irankrieg oder beim Ukrainekrieg.

Graham war für einen scharfen Kurs gegen Russland

Graham, enger Vertrauter Präsident Trumps, starb am Samstagabend nach "einer kurzen und plötzlichen Erkrankung", womit ein Herzinfarkt gemeint sei. Sein Büro bestätigte den Tod, ohne weitere Details zu nennen. Trump selbst erinnerte an ein letztes Gespräch und lobte den Senator als "großen Politiker". 

Graham galt als einer der hartnäckigsten Befürworter militärischer Lösungen. Im Ukrainekrieg drängte er unermüdlich auf mehr Waffenlieferungen und härtere Sanktionen gegen Russland. Seine jüngste Reise nach Kiew diente der Vorbereitung neuer Maßnahmen. Kritiker werfen ihm vor, den Konflikt ohne Rücksicht auf Verhandlungschancen oder Leid der Zivilbevölkerung zu verlängern. Statt Diplomatie setzte er auf Eskalation, ein Ansatz, der Europa teuer zu stehen kam.

Graham war für harten Iran-Kurs

Besonders umstritten blieb Grahams Haltung zum Iran. Er forderte wiederholt militärische Schläge und maximale Konfrontation. Im aktuellen Konflikt mit dem Iran unterstützte er eine harte Linie, die Gegner als riskant und kontraproduktiv einstufen. Seine Positionen ignorierten oft die humanitären Folgen und die Gefahr eines breiteren regionalen Brandes.

Erbe eines Hardliners

Der Tod Grahams hinterlässt eine Lücke in der republikanischen Fraktion. Seine kompromisslose Außenpolitik prägte Jahrzehnte der US-Strategie. Für viele war er ein verlässlicher Verbündeter der Rüstungsindustrie und ein Symbol für eine interventionsfreudige Supermacht. Kritiker sehen in seinem Vermächtnis jedoch vor allem verpasste Chancen auf Frieden und Stabilität.

Sven von Storch

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Kommentare

Mein herzliches Beileid an alle Kriegstreiber und ganz besonders an Herrn Selenski. Graham soll ja gleich nach einer Reise nach Kiew(!) verblichen sein ...

Er kehrt aus Kiew zurück, hat also Selenskij einen Besuch abgestattet und stirbt wenige Stunden danach?! Mir persönlich erscheint das irgendwie bizarr .....!

Ekkehardt Fritz Beyer

13.07.2026 | 11:49

... „Graham war für seinen harten Anti-Russland-Kurs im Ukrainekrieg und für seine kompromisslose Haltung gegenüber dem Iran bekannt. Netanjahu und Selenskij würdigten sein Engagement besonders emphatisch. Er starb an einem Herzinfarkt.“ ...

Erst jetzt? Heißt es nicht aber: „Die kleinen Sünden bestraft Gott sofort“ - selbst wenn sie etwas größer sind?

Wurde er etwa auch dies bzgl nicht aktiv, weil ihm seine Alte (die Göttin(?) sein Zepter längst aus der Hand riss?

Graham einst: ... „An unsere Freunde in Russland … Ihr werdet es mit hochmodernen amerikanischen Waffen zu tun bekommen … Dieser Krieg kommt direkt vor eure Haustür"!!! ... https://rtde.team/international/285674-boykott-sanktionen-und-waffen-fuer/

Und nun gab die Ukraine bekannt, dass sie im Rahmen des Vertrags mit Deutschland frühestens anno 2028 Patriot-Raketen erhalten wird. https://anti-spiegel.ru/2026/die-ukraine-gab-bekannt-dass-sie-im-rahmen-des-vertrags-mit-deutschland-fruehestens-2028-patriot-raketen-erhalten-wird/

Allerdings fängt sie bei Großangriffen schon heute keine mehr Raketen ab – „wegen fehlender Patriot-Systeme“!!! https://www.businessinsider.de/panorama/ukraine-faengt-keine-russischen-raketen-ab-weil-patriot-systeme-fehlen/

Auch weil Brigadegeneral a. D. Ganser dafür plädierte, „bei deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine die Folgen zu bedenken“?https://rtde.team/international/285673-ex-bundeswehrgeneral-warnt-vor-deutschem-engagement-im-ukraine-krieg/

Nun: Auch die Slowakei lehnt Hilfe für die Ukraine ab und erklärte, „viele NATO-Staaten wollten einen Dialog mit Russland“!!! https://www.vietnam.vn/de/slovakia-tu-choi-vien-tro-ukraine-noi-nhieu-nuoc-nato-muon-doi-thoai-voi-nga

Es setzte hartnäckig und rücksichtslos gegenüber der Zivilbevölkerung auf Waffen Waffen, Waffen und tödliche Schlacht. 

Tja, so ist das eben . . .

Auch Kiegstreiber kommen irgendwann an die Reihe!

Laut der offiziellen Darstellung ging am 11. Juli um 20:30 Uhr US-Ostküstenzeit ein Notruf aus seinem Wohnhaus in Washington, D.C. wegen eines mutmaßlichen Herzstillstands ein. Er sei „zu Hause gestorben“. Schauen wir uns also die Zeitlinie an. Lindsey Graham verließ den internationalen Flughafen Dulles am 9. Juli gegen 07:00 Uhr Ortszeit. Der Flug von Dulles nach Warschau dauert neun Stunden. Anschließend nahm er den Nachtzug, der Warschau am 9. Juli um 18:15 Uhr Ortszeit verließ und zwischen 09:45 und 10:45 Uhr Ortszeit am 10. Juli in Kiew eintraf. Lindsey Graham kommt also am Freitagvormittag gegen 11 Uhr in Kiew an. Er trifft Selenskyj und besichtigt eine Drohnenfabrik. Und dann sollen wir glauben, dass er nach weniger als 24 Stunden vor Ort bereits wieder nach Washington, zurückkehrt. Der früheste Zug zurück nach Warschau fährt am 11. Juli zwischen 07:40 und 08:00 Uhr vom Bahnhof Kyjiw-Passaschyrskyj ab und erreicht Przemyśl Główny am Nachmittag (etwa zwischen 17:00 und 18:00 Uhr). Das dauert mindestens neun Stunden. Zu diesem Zeitpunkt wäre es in Washington, D.C. etwa 11:00 Uhr vormittags.Nehmen wir an, er benötigt anschließend eine Stunde bis zum Flughafen und das Flugzeug startet um 19:00 Uhr Ortszeit in Polen – das entspricht 12:00 Uhr mittags in Washington. Der Flug Richtung Westen dauert zehn Stunden. Das bedeutet, dass die Maschine frühestens um 22:00 Uhr am 11. Juli in Dulles hätte landen können. Das wäre zweieinhalb Stunden nach dem Zeitpunkt, zu dem Graham Berichten zufolge bereits zu Hause gestorben sein soll.

Demnach werden wir bzw. die gesamte Welt schon wieder von A bis Z belogen! Aber wer hätte auch gedacht oder geglaubt, dass die Amis bzw. der Westen uns ausnahmsweise mal die Wahrheit erzählt?! Aber ich schätze mal, die Wahrheit über dessen plötzlichen Tod kommt über kurz oder lang trotz aller Versuche, diese zu unterdrücken und geheimzuhalten, an die Öffentlichkeit.

Wolfgang Lammert

13.07.2026 | 14:40

Lindsey Graham war eine wichtige Figur im tiefen Staat der USA. Dort hat sich aus einem Konglomerat aus Rüstungs-, Finanz- und Digitalindustrie eine "unsichtbare Regierung" gebildet, die über unsere Geschicke bestimmt. 

Hierzu aus dem Film JFK Kennedy:

OLIVER STONE präsentiert KEVIN COSTNER in JFK – TATORT DALLAS (Ganzer Film Deutsch in voller Länge) - YouTube

Ich denke, dass hier ein großer Riss durch Deutschland geht. Die Ostdeutschen streben ein neutrales Deutschland an, während die Westdeutschen bereit sind, Sklaven des US-Imperialismus zu sein. Der US-Imperialismus sieht im Krieg die Möglichkeit, die Gesellschaft nach ihrem Willen zu gestalten und notfalls auch zu zerstören:

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