Interview mit Sven von Storch

Sven von Storch_ Wir haben die linksgrüne Erfolgswelle gebrochen

Der harte Kern der Grünen-Anhänger ist politisch noch radikaler als die Anhänger der Linken. Baerbock ist als Kanzlerin völlig ungeeignet. Daher müssen die Grünen gestoppt werden, erklärt Sven von Storch.

Freie Welt: Herr von Storch, Sie engagieren sich stark gegen einen Wahlerfolg der Grünen. Warum?

Sven von Storch: Dafür gibt es viele Gründe. Die grüne Politik zerstört die Freiheit und den Wohlstand der Bürger. Das zeigt sich auf vielen Ebenen.

Freie Welt: Zum Beispiel?

Sven von Storch: Beispiel Zensur, Ideologisierung und Familienpolitik: Der harte Kern der Grünen-Anhänger ist kulturpolitisch noch radikaler als die Anhänger der Linken. Der Anteil der Grünen-Wähler, die die sogenannte Gender-Sprache fordern, ist laut INSA-Umfrage größer als bei den Linken. 56% der Grünen-Wähler lehnen zudem die Aussage ab, dass Familie in erster Linie aus Vater, Mutter und Kind bestehe. Auch das sind deutlich mehr als bei den Linken (47%). Wir wollen kein Deutschland, in dem unsere Sprache von Sprachpolizisten auf Gender-Kurs gebügelt wird, in dem die Grenzen offen und unkontrolliert sind und in dem Kinder zwangs-sexualisiert und wir alle ideologisch terrorisiert werden.

Freie Welt: Und was ist mit der Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock?

Sven von Storch: Baerbocks Bewerbung auf die Kanzlerkandidatur beruht auf politischer Hochstapelei. Annalena Baerbock besitzt keine Qualifikation für irgendetwas. Sie ist völlig ungeeignet für das Kanzleramt.

Freie Welt: Können Sie das näher beschreiben?

Sven von Storch: Ja. Einige Beispiele: Baerbock ist keine Juristin, sondern machte in Deutschland nur das Vordiplom in Politikwissenschaft. In England hat sie dann nach nur einem Jahr einen »Master« in einem Studiengang gemacht, von dem der renommierte Rechtsanwalt Ralf Höcker sagt, dass selbst das Abitur in Deutschland schwerer zu bestehen sei. Und statt wissenschaftliche Mitarbeiterin war Baerbock nur Praktikantin. Statt Mitglied in renommierten internationalen Organisationen zu sein, hat sie nur für diese gespendet. Statt Journalistin zu sein, hat sie an einem Nachwuchs-Journalisten-Programm für Schüler teilgenommen. Statt das Büro einer Abgeordneten in Brüssel zu leiten, hat sie die Position nur kurzzeitig ausgeübt und zuerst nur »kommissarisch«, was auch immer das heißen mag. Dazu kommt noch, dass Baerbock keine drei Sätze fehlerfrei sprechen kann, und das nicht einmal, wenn sie vom Blatt abliest.

Freie Welt: Was tun Sie, um die Grünen als Regierungspartei zu verhindern?

Sven von Storch: Wir klären die Bürger auf. Unser Faltblatt »Die Grüne Politik zerstört Deutschland« wurde bis jetzt mehr als 450.000 Mal bestellt und verschickt. Und es wird immer weiter nachbestellt, täglich über 10.000 Mal. Außerdem haben wir jüngst ein Aufklärungsvideo produziert, in dem wir die schlimmen Konsequenzen der grünen Regierungsübernahme für unsere Sicherheit, unsere Arbeitsplätze und unseren Wohlstand darstellen. Und die »Freie Welt« (www.freiewelt.net) berichtet regelmäßig über die Gefahr der Grünen-Ideologie. In ganz Deutschland formiert sich jetzt an der Basis der Widerstand gegen die Regierungsübernahme durch die Grünen.

Freie Welt: Und was ist, wenn die Union gewinnt und sich die Grünen als Koalitionspartner aussucht?

Sven von Storch: Auch das wollen wir verhindern. Wir haben das Ziel, die Beteiligung der Grünen an der Macht zu verhindern. Die Koalition mit den Grünen muss so unpopulär bei der bürgerlichen Basis sein, dass CDU/CSU und FDP keine Zugeständnisse mehr an die Grünen machen können, ohne selbst ganz große politische Risiken einzugehen.

Die Grünen sind eine Gefahr für die Freiheit und Wohlstand unseres Landes. Daher dürfen sie nicht an der Regierung beteiligt werden. Unser Engagement trägt bereits Früchte: Immer mehr Bürger wachen auf und wenden sich von den Grünen ab. Das zeigen die Umfrageentwicklungen.

Freie Welt: Herr von Storch, vielen Dank für das Gespräch.

Sven von Storch

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