Siehe Video mit Steve Bannon auf X HIER
Anfangs schienen viele Iraner die Angriffe der U.S. Air Force und der isralischen Luftwaffe als Angriffe auf das Ajatollah-Regime zu werten. Das hatte bei einigen oppositionellen Gruppen Hoffnung geweckt und auch in Israel wohl zum Plan und zu den Aussagen Netanjahus geführt, dass man das Regime in Teheran stürzen wolle.
Je länger der Krieg dauert, desto mehr eint er die Iraner hinter dem Regime
Doch, wie Steve Bannon im Gespräch mit dem Exil-Iraner Trita Parsi herausarbeitet, tritt nun das Gegenteil von dem ein, was die Amerikaner und Israelis sich erhofft hatten.
Vor allem die massiven Angriffe der Israelis auf den Großraum von Teheran und die Zerstörung der riesigen Erdöl-Raffinerien und Öl-Tanks am Rande der Stadt mit ihren apokalyptischen Bildern haben die Stimmung in Teheran geändert. Denn die Feuersbrunst und die verpestete Luft haben die iranische Zivilbevölkerung in der Region so schwer getroffen, dass sich die Ansicht verbreitet, dass dies ist kein Kampf gegen das Regime, sondern gegen das iranische Volk sei.
Immer mehr Iraner denken: USA und Israel führen keinen Krieg gegen das Regime, sondern gegen Volk und Land des Iran
Bei der Ausrufung des Nachfolgers des Ajatollahs kamen sehr viele Iraner und feierten. Und selbst viele Iraner, die das Regime heimlich kritisch sehen, entwickeln zumindest nationalistische Gefühle, auf der Seite des Vaterlandes gegen die ausländischen Aggressoren zu stehen.
Je mehr die Zivilbevölkerung durch die Luftangriffe (vor allem der Israelis) in Mitleidenschaft gezogen werden, desto mehr stellen sie sich solidarisch auf die Seite der Regierung.
Trita Parsi erkennt keine deutlichen Spaltungen wie Syrien, Irak oder Libyen. Die Mehrheit zumindest der Perser werden im Zweifelsfall auf der Seite der eigenen Regierung stehen.


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