Spiegel-Redakteurin realitätsfern wie DDR-Propagandist Karl-Eduard von Schnitzler

Stellvertretende Spiegel-Chefredakteurin Amann leugnet Kriminalität in Hamburg_ Warum_

Obwohl der Spiegel seinen Zentrale in Hamburg hat, fragt die Spiegel-Chefredakteurin, ob es wirklich am Hamburger Jungfernstieg so schlimm sei, dass sich Frauen nicht mehr trauen, abends und nachts alleine dorthin zugehen.

[Siehe auch Kommentar von Beatrix von Storch auf X/Twitter HIER]

Das Netz regt sich – zurecht, wie wir finden – über unfassbare Aussagen von Melanie Amann auf [siehe Video-Ausschnitte HIER, HIER, HIER]. Die halbe Republik sorgt sich über die schwindende Sicherheit im öffentlichen Raum. Immer mehr junge Mädchen und Frauen haben nachts Angst, alleine durch die Straßen der Stadt zu gehen. Die Diskussion darüber zieht sich durch Millionen Haushalte.

Doch an der Spiegel-Redakteurin Melanie Amann scheint diese millionenfache Debatte völlig vorbeigegangen zu sein.

In der ARD-Sendung von Sandra Maischberger sagte Melanie Amann in einem Wortaustausch mit dem ehemaligen Tagesthemen-Chef Ulrich Wickert Unfassbares.

Während Wickert ihr erzählt, wie an verschiedenen Orten in den Städten, wie beispielsweise am Hamburger Jungfernstieg, Frauen sich abends und nachts nicht mehr alleine auf die Straße trauen, weil die Sicherheitslage so prekär ist, widerspricht ihm Melanie Amann.

Ausgangspunkt war die Frage von Sandra Maischberger: »Hat dieser Staat möglicherweise die Kontrolle verloren bei Einwanderung und Asyl?«

Ulrich Wickert erzählt daraufhin als Beispiel vom Hamburger Jungfernstieg, der Binnenalster. Dort würden sich Frauen nicht mehr alleine hintrauen, weil dort der Treffpunkt ist von »jungen Männern, die aus Kulturen kommen, die Frauen nicht respektieren« und wo es immer wieder Messerstechereien gibt.

Obwohl der Spiegel seinen Zentrale in Hamburg hat, fragt die Spiegel-Chefredakteurin, ob es wirklich am Hamburger Jungfernstieg so schlimm sei, dass sich Frauen nicht mehr trauen dorthin zu gehen.

Als Wickert dies bestätigt, fragt Amann: »Hat Ihnen das jemand so erzählt oder haben Sie das irgendwo gelesen? [...] Was ist da die Grundlage dafür? Das ist so eine Behauptung, die sie hier in den Raum stellen.«

Wickert: »Das haben mir Frauen erzählt!«

Amann: »Okay. Ich weiß nicht, ob Sie jetzt jede Frau in Hamburg gefragt haben. Aber, da würde ich doch mal ein kleines Fragezeichen hinter die anekdotische Evidenz setzen.«

Wickert verweist auf die vielen Berichte in den Hamburger Zeitungen. Doch Amann widerspricht: Auch das sei kein Beleg für seine Behauptungen: »Davon höre ich jetzt zum ersten Mal.«

Zum ersten Mal? Wie kann es sein, dass die ganze Debatte um die Sicherheitsproblematik in den Innenstädten an einer Spiegel-Chefredakteurin komplett vorbeigegangen ist? Auf welchen Planeten lebt Frau Amann? Diese Fragen sollte man mal beim Spiegel diskutieren.

Beatrix von Storch empfiehlt Frau Amann ein Schülerpraktikum beim Hamburger Wochenblatt.

Sven von Storch

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