Londoner Chirurg muss immer wieder Schulkinder mit Schuss- und Stichwunden behandeln

Schulen in London_ Wie eine Kriegszone in Afghanistan

Multikulti-Realität: Zahlreiche Londoner Schulhöfe sind zu regelrechten Kriegszonen verkommen. Immer wieder müssen Kinder mit Messerstichen und Schusswunden behandelt werden.

Manche Stadtviertel in London sind Hochburgen der Kriminalität. Das geht auch an den Schulen nicht vorüber. In einigen Stadtteilen sind die Schulen und Schulhöfe zu Kriegszonen verkommen.

Ein Londoner Unfallchirurg schlägt Alarm: Immer wieder muss er Schüler mit Schusswunden und Messerstichwunden behandeln. Manche Schulhöfe seien »wie eine Kriegszone in Afghanistan« (siehe Bericht Daily-Mail). Und manche Wunden der Kinder seien sogar lebensgefährlich.

Einige Schüler, die verwundet werden, seien nur 13 oder 14 Jahre alt. Früher waren es größtenteils Menschen über 20, die als Opfer von Gewaltdelikten behandelt werden mussten. Heute seien es immer häufiger Teenager.

Die Londoner Szene ist inzwischen berüchtigt für ihre jugendlichen Straßen-Gangs. Sowas hat es in Großstädten schon immer gegegeben. Doch das Ausmaß der Gewalt und Verwahrlosung vieler Jugendlicher in den britischen Städten nimmt zu. Diese traurige Beobachtung deckt sich mit den jüngsten Skandalen mishandelter Teenager-Mädchen in vielen britischen Städten. Die Jugend hat keine Perspektiven mehr und verwahrlost, wird kriminell oder Opfer von Kriminalität.

Die »Posh«-Jugend der High Society bekommt davon wenig mit. Diese Kinder und Jugendlichen gehen in sauberen Uniformen auf teure Privatschulen à la Eton. Das Leben auf der Straße, das die anderen Kinder teilen, lernen sie nur aus dem Fernsehen kennen.

Sven von Storch

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