Mittwochvormittag in der U8, Berlin-Mitte. Die bunte Republik ist reich vertreten. Dann kommt ein betrunkener Südländer in die U-Bahn. Die Türen schließen. Schwankend schreit der Mann: »Allahu akbar!« und fuchtelt wild mit den Armen.
Die Reaktion der Menschen in der vollen U-Bahn war bezeichnend: Schockstarre in jedem Gesicht! Angst! Alle blicken zum Mann. Ein Terrorist? Was passiert jetzt?
Es war kein Terrorist. Aber der Schock war groß.
Diese Momentaufnahme zeigt mehr als tausend Worte, wie sehr sich die Stimmung in Deutschland gewandelt hat. Die Angst fährt immer mit. Jeder könnte der nächste Terrorist sein. Je bunter die Menschenansammlung in der U- oder S-Bahn, desto größer ist die Angst.
Ein Ziel haben die Terroristen bereits erreicht: Unsere Lebensfreiheit und unser Sicherheitsgefühl sind längst eingeschrängt.
[ Erlebnisbericht eines Augenzeugen aus Berlin. Geschehen am Mittwoch, den 23.08.2017, in Berlin-Mitte. ]


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