Palmyra ist eine der prächtigsten archäologischen Stätten des Nahen Ostens. Hier herrschte vor zweitausend Jahren die Kaiserin Zenobia, die den orientalischen Karawanenhandel kontrollierte und das Römische Reich herausforderte.
Seit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges war die riesige Ruinenstätte mitsamt der Oase und der dort liegenden modernen Ortschaft zweimal von den Terrorkriegern des "Islamischen Staates" (IS) erobert worden. Die islamistischen Terroristen hatten den Chefarchäologen von Palmyra getötet und dessen Leiche an einer Säule aufgehängt. Viele syrische Sicherheitskräfte und Bewohner der Oase von Palmyra wurden grausam hingerichtet. Dann hatten die Terroristen zahlreiche wertvolle und einzigartige antike Bauten gesprengt: einen großen Tempel, einen Triumphbogen, mehrere Grabtürme und viele andere Bauwerke. Außerdem hatten sie das gesamte Stadtgebiet vermint.
Nun beschäftigen sich russische Spezialeinheiten damit, die Stadt von den Minen und Bomben zu reinigen und befreien.Wie RT berichete, konnten bereits mehr als 120 Sprengsätze entschärft werden.
Die Schäden sind nach wie vor groß. Doch durch die Rückeroberung der Stadt konnte Schlimmeres verhindert werden.


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