Hohe Gehälter verschärften Spannungen innerhalb der afghanischen Gesellschaft

Ortskräfte gehörten zu den Großverdienern am Hindukusch

»Die Beweisaufnahme im Untersuchungsausschuss Afghanistan fördert bis zuletzt Erstaunliches zu Tage. So verdienten selbst als Ortskräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit eingesetzte Analphabeten das Vierfache eines studierten afghanischen Lehrers.«

Ortskräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) gehörten in finanzieller Hinsicht zur Oberschicht in Afghanistan. Dies hat die heutige Vernehmung des früheren Bundesministers für Entwicklungszusammenarbeit, Gerd Müller (CSU), ergeben.

Hierzu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Reichardt:

»Die Beweisaufnahme im Untersuchungsausschuss Afghanistan fördert bis zuletzt Erstaunliches zu Tage. So verdienten selbst als Ortskräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit eingesetzte Analphabeten das Vierfache eines studierten afghanischen Lehrers. Die von deutschen Stellen gezahlten hohen Gehälter für Ortskräfte zogen so nicht allein den Neid ihrer Landsleute auf sich, sondern rückten sie auch in den Fokus der während des NATO-Einsatzes grassierenden Organisierten Kriminalität.

Die Bundesregierung hat durch ihr Engagement am Hindukusch viele innerafghanische Spannungen ausgelöst und zuletzt noch die privilegiertesten Afghanen nach Deutschland bringen lassen. Dies zeigt einmal mehr, wie verrutscht ihr ethischer Kompass inzwischen ist.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die sofortige Überprüfung der Gehalts-Praxis von mit Bundesmitteln finanzierten, laufenden Projekten der deutschen EZ in aller Welt.«

Sven von Storch

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