17-Jähriger sticht 19-Jährigem in den Rücken

Nicht nur in Chemnitz_ Messerstecherei in Berlin

Am Wochenende war in Berlin ein 19-Jähriger von einem 17-Jährigen mehrfach von hinten in den Rücken gestochen worden. Der Messer-Täter versuchte sich daraufhin in die Türkei abzusetzen, wurde aber am Flughafen Tegel festgenommen. Ist das der neue Alltag in Merkel-Deutschland?

Angesichts der Ereignisse in Chemnitz gingen viele andere Taten unter und kamen nicht ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Leider gibt es in Deutschland immer wieder neue Taten mit Messerattacken.

Am Wochenennde feierten in Berlin Jugendliche auf dem Teufelsberg. Dann kam es zum Streit. Ein 17-jähriger Deutsch-Türke stach mit einem Messer einem 19-Jährigen tief in den Rücken [siehe Berichte »BZ«, »Tagesspiegel«, »Welt«]. Die Tat war heimtückisch. Immer wieder stach der Täter von hinten in den Rücken des Opfers.

Der 19-Jährige wurde blutend aufgefunden und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Es wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Der mutmaßliche Täter wurde nach Presseberichten am Flughafen Tegel festgenommen. Er wollte in die Türkei fliehen.

Der Tatsache, dass die Tat in Berlin geschah, ist es zu verdanken, dass die Presse darüber ausführlich berichtete. Viele ähnliche Taten landen sonst in der lokalen Berichterstattung, so dass sie von der bundesweiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden. Erst wenn man alle Lokalberichte zusammenfügt, erkennt man das deutliche Bild dieser Entwicklungen: Merkel-Deutschland wird unsicherer, die Zahl der Masserangriffe nimmt zu. Neue Formen der Gewalt breiten sich aus.

Sven von Storch

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