Wie der Bayrischer Rundfunk und die Stadtzeitung Augsburg berichteten, war es am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages zu schweren Rangeleien unter syrischen Flüchtlingen in einem Bus gekommen. Wegen einer Fliegerbombe mussten mehr als 30.000 Haushalte zeitweise aus der Augsburger Innenstadt evakuiert werden.
In einem bunt besetzten Nachtbus waren im hinteren Teil zahlreiche Syrer gedrängelt, unter denen es zu einem Streit und dann zu einer Schlägerei kam. Männer hielten sich an den Haltestangen fest und traten gegen unbeteiligte Mitfahrer. Dann trat ein Mann in einen Kinderwagen und verletzte das Kleinkind am Kopf. Bei der Mutter und dem Kind soll es sich ebenfalls um Syrer handeln.
Schließlich war im gesamten Bus Panik ausgebrochen. Ein Syrer soll mit einem Gürtel um sich geschlagen haben. Auch nach dem Halt des Busses ging es weiter. Einige Männer sollen auf die Rettungssanitäter losgegangen sein. Ein massives Polizeiaufgebot war nötig, um der Situation Herr zu werden.
Wegen des Chaos und der schlechten Deutschkenntnisse der Syrer gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Wie der Bayrische Rundfunk berichtete, sucht die Polizei nach weiteren Zeugenaussagen.


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