Es gibt nahezu keine Genesenen auf den Intensivstationen

Mediziner kritisieren RKI-Kürzung beim Immun-Status

Die Zahl der Genesenen neu Infizierten auf den Intensiv-Station ist verschwindend gering. Daher haben Ärzte kein Verständnis für die zeitlich Kürzung des Immun-Status durch das RKI.

Logik sucht man bei all den Corona-Maßnahmen vergebens. Die Zahl der Genesenen neu Infizierten auf den Intensiv-Station ist verschwindend gering. Daher haben Ärzte kein Verständnis für die zeitliche Verkürzung des Immun-Status durch das Robert-Koch-Insitut (RKI). Denn für normale Sterbliche gilt der Genesenen-Status jetzt nur noch drei Monate. Für Bundestagsabgeordnete dagegen sechs Monate, als ob diese einen anderen Organismus hätten.

Zuvor galten Genesene ein halbes Jahr lang offiziell den Geimpften gleichgestellt. Doch es zeigt sich in immer neuen Studien, dass Genesene besser geschützt sind als Geimpfte. Von daher gibt es keinen Sinn, deren Status zeitlich zu verkürzen. Ärzte kritisieren aus diesem Grunde die neuen Regelungen. Diese seien »medizinisch schwer begründbar« [siehe Bericht »Focus-Online«].

Sven von Storch

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