Was 2022 keine Schlagzeilen machte

Medien blenden die gewalttätige Marginalisierung von Christen aus

Woche um Woche werden zahllose Kirchen in Europa geschändet. In Kanada explodiert der Christenhass. Christliche Bürger werden aufgrund ihres Glaubens diskriminiert – mitten in Deutschland. Zu alldem schweigen sich die Mainstream-Medien aus.

Die neue Premierministerin Großbritanniens, Elizabeth Truss, ist ein typisches Produkt der Polit-Elite in Europa. Wie Scholz und Macron verbindet sie nicht viel mit dem Christentum. Zwar gehört sie, eigenen Worten zufolge der Kirche Englands an, aber sie praktiziere den Glauben nicht. Truss sagt damit mindeste, was man als britischer Premier gegenüber der religiösen Institution des Landes sagen muss, aber mehr nicht. Damit steht die Nachfolgerin von Boris Johnson paradigmatisch für das religiöse Analphabetentum der herrschenden Klasse. Christliche Glaubensinhalte, die sich politisch handlungsleitend auswirken könnten, werden von ihren Trägern schlicht nicht mehr als solche identifiziert – und damit die Anliegen einer großen Bevölkerungsgruppe von ganz oben verleugnet. 

Hinzu kommen die sich nahenden Einschläge einer gottvergessenen, fehlgeleiteten Politik. Woche um Woche werden Kirchen geschändet, Bibeln bekrakelt, Kanzeln und Wände verschmutzt mit unaussprechlichen Substanzen. Es gibt keine Zahlen, um wieviele Kirchen es sich handelt, weil sich die Behörden nicht ernsthaft um Statistiken kümmern. So bleibt es unter dem nationalen Radar. Statt großer Schlagzeilen gibt es höchstens Regionalpresse, die man suchen muss.

In Kanada ist im letzten Jahr die christenfeindliche Gewalt um 260 Prozent förmlich explodiert. Nur christliche Medien berichteten darüber.

Ein deutscher Pastor berichtete gegenüber einer Zeitung über die Verhöhnung christlicher Konvertiten aus dem Iran, die in Deutschland Zuflucht suchen. So soll ein Mitarbeiter des BAMF dem Iraner gesagt haben: »Wenn du an das ewige Leben glaubst, dann dürfte es doch kein Problem sein, in den Iran zurückzugehen und die Todesstrafe zu bekommen, denn so bekommst du das ewige Leben, nach dem du strebst.« Man stelle sich nur einen Moment einen Muslim als Adressaten dieses ätzenden Zynismus vor. Die Presse hätte kopfgestanden, es hätte Lichterketten-Aufmärsche vor dem Asylheim des Betreffenden gegeben. Aber es ist ja »nur« ein Christ. 

All das ist den etablierten, auflagenstarken Medienhäusern keine Silbe wert. Die schleichende Entchristlichung der Gesellschaft verläuft an den Frontlinien, die der nach Europa importierte politische Islam aufgeworfen hat. Er ist von der herrschenden Klasse gewollt, es gehört zum Konzept eines gesamtgesellschaftlichen Umbauexperiments mit ungewissem Ausgang. Das Schweigen der Medien dazu ermöglicht dem Polit-Adel das geräuschlose Durchregieren. Die Menschen sollen nicht merken, dass die seit Jahrzehnten anhaltende und im Schicksalsjahr 2015 beschleunigte muslimische Überformung der autochthonen Bevölkerung ein Tanz auf dem Vulkan ist. Die durch multiple Krisen aufgeheizte Stimmung im Land kann ihren Kippmoment schnell und für viele überraschend erreichen. Gerade hier – in der Aufklärung und Warnung der Bevölkerung, im Entwurf alternativen Politik zur Masseneinwanderung – liegt der Auftrag der Massenmedien. Aber sie verleugnen diesen Auftrag und das Unglück nimmt seinen Lauf. 


Ein Gastbeitrag der Initiative Christenschutz

Sven von Storch

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