Zunehmende militärische Präsenz der USA vor Venezuela

Maduro lässt 200.000 Milizen mobilisieren, USA ziehen Flotte vor Venezuela zusammen

Nicolas Maduro scheint um seine Herrschaft zu fürchten. Die wachsende Präsenz der US-Flotte vor seiner Küste hat ihn nun dazu veranlasst, die Mobilisierung von rund 200.000 Soldaten und Milizen anzuordnen. 

Trump und Maduro


Wie "n-tv" berichtet, ist vor der Küste Venezuelas eine deutliche Verstärkung amerikanischer Streitkräfte zu beobachten. Das belegen auch zahlreiche Videos und Fotos, die derzeit in sozialen Netzwerken verbreitet werden. Sie zeigen Kriegsschiffe der US-Marine sowie tief fliegende Kampfflugzeuge in der Region.

Die Operation "Southern Spear"

Die großangelegte Militäroperation trägt den Namen "Southern Spear". Seit August 2025 hat die US-Regierung ihre Truppen in der Karibik massiv aufgestockt. 

Offiziell dient die Maßnahme der Bekämpfung des Drogenhandels und sogenannter narco-terroristischer Netzwerke. Im Mittelpunkt steht dabei das "Kartell der Sonnen“ (Cartel de los Soles), ein Netzwerk, das dem Umfeld von Präsident Nicolás Maduro zugerechnet wird.

Vorwürfe gegen das Maduro-Regime. Internationaler Drogenhandel

Nach Angaben der US-Drogenbehörde DEA und Berichten der Vereinten Nationen soll dieses Netzwerk jährlich zwischen 200 und 300 Tonnen Kokain in alle Welt verschieben. 

Doch es spielen auch andere, nämlich geopolitische Interessen eine Rolle. Venezuela wird seit längerem von den USA als Schurkenstaat angesehen, der sozialisitische und kriminelle Strukturen in ganz Lateinamerika unterstützt und mit Russland und China kooperiert.

USA zeigen militärische Präsenz: Steht ein militärischer Einsatz unmittelbar bevor?

Derzeit sollen sich elf US-Kriegsschiffe mit rund 15.000 Soldaten in der Nähe der venezolanischen Küste befinden.

Die venezolanische Regierung hat umgehend reagiert. Präsident Maduro ordnete die Mobilisierung von etwa 200.000 Soldaten sowie regierungstreuen Milizen an und warnte wiederholt vor einer möglichen Invasion durch die Vereinigten Staaten.

Seit September 2025 haben US-Streitkräfte mehrfach Boote vor der lateinamerikanischen Küste angegriffen, die sie als Transporter von Drogen einstuften.

Sven von Storch

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