Dadurch spart die Airline rund 40.000 Tonnen Treibstoff, doch zahlreiche Zubringer-Verbindungen ab Frankfurt und München entfallen.
Hohe Kerosinkosten als Hauptgrund
Die Lufthansa Group begründet den Schritt mit deutlich gestiegenen Preisen für Flugbenzin. Seit dem Ausbruch des Konflikts im Iran haben sich die Kerosinpreise teilweise verdoppelt. Viele Kurzstreckenverbindungen, die mit älteren und verbrauchsintensiven Regionaljets geflogen wurden, sind unter diesen Bedingungen nicht mehr wirtschaftlich. Zusätzlich belasten anhaltende Streiks die Kostenstruktur des Konzerns. Die Maßnahme beschleunigt eine bereits geplante Strategieanpassung, die ursprünglich erst für die Jahre 2027 oder 2028 vorgesehen war.
Abruptes Ende für Lufthansa CityLine
Ab Mitte April 2026 steht die Flotte der Lufthansa CityLine am Boden. Die 27 Canadair-CRJ-Jets, die vor allem Zubringerflüge zu den Drehkreuzen Frankfurt und München bedienten, werden mit sofortiger Wirkung aus dem Programm genommen. Die Stilllegung erfolgt deutlich früher als geplant und betrifft vor allem defizitäre Kurzstrecken. Lufthansa prüft derzeit, in welchem Umfang einzelne Verbindungen durch andere Konzerngesellschaften oder Partner übernommen werden können. Gleichzeitig werden einige Strecken ab den Hubs Zürich, Wien und Brüssel ausgebaut, um Lücken im Netz teilweise zu schließen.
Auswirkungen auf Passagiere und Flugplan
Bis Oktober 2026 entfallen rund 20.000 Flüge im Vergleich zum ursprünglichen Sommerflugplan. Besonders betroffen sind Kurzstrecken ab Frankfurt und München. Einige Ziele werden ganz gestrichen oder nur noch mit Umsteigeverbindungen erreichbar. Lufthansa informiert betroffene Passagiere automatisch über Umbuchungen oder Alternativen. Die Kerosinversorgung für den laufenden Sommerflugplan gilt als weitgehend gesichert, dennoch bleibt die Lage angespannt.
Weitere Sparmaßnahmen geplant
Neben der CityLine-Stilllegung plant Lufthansa weitere Einschnitte. Mit Ende des Sommerflugplans sollen vier ältere Airbus A340-600 ausgemustert werden. Für den Winter 2026/2027 sind zusätzliche Reduzierungen im Kurz- und Mittelstreckenbereich vorgesehen. Der Konzern spricht von einer notwendigen Netzbereinigung und Effizienzsteigerung unter schwierigen Marktbedingungen.
Was Reisende jetzt wissen müssen
Wer einen Lufthansa- oder CityLine-Flug gebucht hat, sollte die Buchung in der App oder auf der Website prüfen. Bei Streichungen besteht nach EU-Recht Anspruch auf Umbuchung, Rückerstattung oder gegebenenfalls Entschädigung. Lufthansa arbeitet derzeit an einer überarbeiteten Streckenplanung, die in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll. Die Entwicklung bleibt dynamisch und hängt auch von der weiteren Entwicklung der Kerosinpreise ab.


Comments
... „Hohe Kerosinpreise…
... „Hohe Kerosinpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten treffen die Lufthansa hart. Der Konzern streicht bis Oktober etwa 20.000 Kurzstreckenflüge und legt die gesamte Regionaltochter Lufthansa CityLine mit 27 Flugzeugen vorzeitig still.“ ...
Was auch noch ausgebaut werden könnte, weil perspektivisch etwa ohnehin die Übernahme der Lufthansa durch einen US-Giganten geplant ist???????
https://www.finanzen.net/nachricht/trading/giganten-unter-druck-united-airlines-prueft-uebernahme-von-american-airlines-15621076
Wenn Luft besteuert wird…
Wenn Luft besteuert wird guckt Hans a blöd aus der Wäschen . Zwanzigtausend Flüge weniger ,das sollte man der Regierungspartei vom Gehalt abziehen !
Die Regierungsplanwirtschaft hat es wieder geschafft ,bis sie ganz und für immer abgeschafft wird ,denn WIR schaffen das ! Wer nicht hören will ,muss fühlen ,besagt ein Sprichwort.Da diese Regierung aber taub ist ,werden die Konsequenzen für eine CDU sehr hart werden .
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