GEZ-Medien: Sie können das Gendern nicht lassen

Landwirt_innen_Tagesschau gendert die Bauernproteste

Obwohl in immer mehr Bundesländern gegen das unsinnige Gendern der deutschen Sprache vorgegangen wird, kann die ARD es nicht lassen, die Leser mit Gender-Formeln zu belästigen.

»Landwirt:innen« — muss das sein? Warum kann man nicht einfach »Bauern« oder »Landwirte« scheiben? Und überhaupt: Wenn schon gendern, dann richtig: »Landwirt*innen«, damit auch die Transgender-Menschen sich wiedererkennen.

Mal ganz im Ernst: Glaubt die ARD wirklich, dass die Mehrheit der Bäuerinnen und Bauern sich um die Gendersprache schert? Warum kann man dies nicht einfach sein lassen. Es ist klar, dass zum Bauernstand Frauen und Männer, Kinder und Senioren gehören. Bauern sind Familien, keine Einzelpersonen. Denn die meisten Bauernhöfe sind Familienbetriebe. Da packt jeder an, besonders zur Erntezeit, egal ob Mann, ob Frau.

Wieder einmal zeigt sich, wie ein großer Teil der Redakteure in den Mainstream-Medien tickt. Die Belange der Bauern interessieren sie nur am Rande. Aber Gendern muss sein. Oder sind es die Volontäre und Praktikanten im GEZ-Rundfunk, die nach Umfrage überwiegend »Grün*innen-Anhänger*innen« sind und solche Titel schreiben?

Sven von Storch

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