Die Vereinigten Staaten haben am Montag die Operation "Project Freedom" gestartet. Ziel ist es, festsitzende Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu geleiten und die freie Schifffahrt in der strategisch entscheidenden Wasserstraße wiederherzustellen.
US-Präsident Donald Trump hatte die Mission angekündigt, nachdem der Iran die Passage zuvor stark behindert hatte.
Das US-Militär berichtet, dass es in diesem Zusammenhang bereits iranische Schnellboote versenkt und Drohnen sowie Marschflugkörper abgewehrt habe. Dennoch bleibt die Lage hochbrisant.
Iranische Drohungen werden schärfer
Der Iran hat auf die US-Initiative mit scharfen Warnungen reagiert. Hohe Militärvertreter und Politiker in Teheran erklärten, die USA hätten "noch nicht einmal begonnen" zu spüren, wozu das Land fähig sei. Teheran droht offen mit weiteren Angriffen auf US-Streitkräfte und verbündete Schiffe, sollten diese ohne Erlaubnis in die Meerenge einfahren.
Iranische Medien berichten von Warnschüssen und Angriffen auf US-Einheiten. Gleichzeitig betont Teheran, dass jede ausländische militärische Präsenz in der Straße von Hormus als Bedrohung angesehen werde.
Weltwirtschaftliche Bedeutung der Straße von Hormus
Durch die Straße von Hormus fließt etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung. Eine anhaltende Blockade oder Eskalation hätte dramatische Auswirkungen auf die globalen Energiepreise und die Versorgungssicherheit vieler Länder. Bereits jetzt sind die Rohölpreise spürbar gestiegen.
Experten warnen, dass eine weitere Verschärfung des Konflikts nicht nur die Region, sondern die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Fragiler Waffenstillstand in Gefahr
Der aktuelle Schlagabtausch findet vor dem Hintergrund eines ohnehin angespannten Waffenstillstands im Nahen Osten statt. Beobachter befürchten, dass die Konfrontation in der Straße von Hormus den fragilen Frieden vollständig zum Scheitern bringen könnte.
Sowohl Washington als auch Teheran signalisieren Entschlossenheit. Während die USA ihre militärische Präsenz verstärken, um die Schifffahrtsfreiheit durchzusetzen, sieht der Iran sein Existenzrecht und seine regionale Machtstellung bedroht.
Eskalationsrisiko bleibt hoch
Der Konflikt um die Straße von Hormus ist noch lange nicht entschieden. Sollte der Iran seine Drohungen in die Tat umsetzen und die USA weiterhin auf Konfrontationskurs bleiben, droht eine neue Runde schwerer militärischer Auseinandersetzungen im Persischen Golf.


Comments
Der Iran wurde von allen…
Der Iran wurde von allen unterschätzt. Sie haben im stillen Kämmerlein, mit aller Anstrengung an ihrer Aufrüstung und Technologie erfolgreich gearbeitet. Ich bin schon halbwegs davon überzeugt, dass sie die Atombombe haben.
Ob der Iran ....
Ob der Iran tatsächlich die Atombombe hat ist sehr fraglich, weil dieser Besitz oder sogar die Anwendung der A-Bombe gegen deren religiöse Überzeugung verstieße - wie z. B. der iranische Außenminister in Deutschland bei einem Interview mit Compact sagte. Sicher scheint allerdings zu sein, das der Iran militär-technologisch den Amerikanern weit überlegen ist. Selbst amerikanische Fachleute geben das zu und meinen, dass die USA zwar große Bomber etc. besitzt, die allerdings vor Jahrzehnten der neuste Stand waren. Ansonsten seien die Amis technologisch weit zurückgeblieben. Und diese Behauptung stammt nicht von den Iranern!
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