Schätze in deutschen Museen nicht mehr sicher?

Keltischer Goldschatz aus bayerischem Museum gestohlen

Wir erinnern uns an den Raub der 100 kg schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum und dem Juwelen-Raub in Dresden. Beide Male führten die Spuren zu einem arabischen Groß-Clan. Nun wurde in Bayern ein Keltenschatz aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. geraubt.

Sind die Kunstschätze in unseren Museen nicht mehr sicher? In welchen Zeiten leben wir eigentlich, wenn immer häufiger Kunstschätze in unserem Lande geraubt oder beschädigt werden?

Da werden Juwelen aus Dresden und eine Riesen-Münze aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen, Gemälde von Klima-Aktivisten geschändet, und nun dies:

Aus dem Manchinger Kelten- und Römermuseum in Bayern wurde ein wertvoller Schatz keltischer Goldmünzen gestohlen [siehe Bericht »n-tv«]. Es handelt sich um 450 historisch einmalige Münzen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Zuvor scheinen die Täter Glasfaserkabel durchtrennt und somit das Internet ausgeschaltet zu haben.

Die Häufung solcher Vorfälle lässt aufhorchen: Sind unsere Kunstschätze noch sicher?

Die Polizei hat eine schlimme Befürchtung: Wegen der Einmaligkeit der wertvollen Münzen können die Täter sie nicht weiterverkaufen. Es besteht daher die Gefahr, dass die Münzen eingeschmolzen werden. Das wäre ein großer Verlust, denn die Münzen spiegeln ein wichtiges Kapitel keltischer Geschichte in Süddeutschland wider.

Sven von Storch

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