Die bekannten US-amerikanischen Moderatorinnen Megyn Kelly und Ana Kasparian diskutierten mit Entsetzen die anmaßenden Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Netanjahus Aussagen sind sinngemäß: Israel sei derzeit stärker als je zuvor, während der Iran geschwächt sei. Er betont, dass die aktuellen militärischen Operationen noch nicht abgeschlossen sind und entweder durch Verhandlungen oder durch eine Wiederaufnahme des Krieges zu Ende geführt werden. Dies formulierte Netanjahu so, als läge dies vor allem in der Entscheidung Israels, so als seien die USA nur Junior-Partner.
Kelly und Kasparian: Israel habe US-Politiker durch Blackmailing unter Druck gesetzt
Kelly und Kasparian spekulieren, dass Politiker, einschließlich Donald Trump, durch Blackmail oder andere Druckmittel manipuliert wurden, um israelische Interessen zu unterstützen.
Jeffrey Epstein wird in diesem Kontext als Teil eines Netzwerks genannt, das möglicherweise im Dienst der israelischen Regierung stand, um politische Figuren zu erpressen.
Trumps Bruch seiner Wahlversprechen (keine weiteren Kriege im Nahen Osten) könnte auf solche Manipulationen zurückzuführen sein. Aber auch Trumps Ego und Wunsch nach Anerkennung könnten ihn für Manipulationen anfällig gemacht haben.
Auf jeden Fall seien Druckkampagnen gegen Kritiker Israels in den USA weit verbreitet und oftmals erfolgreich.
Interessen Israels und der USA seien nicht identisch
Kelly und Kasparian konstatieren, dass die Interessen Israels deutlich von denen der USA abweichen. Israel habe die USA in Kämpfe gegen den Iran hineingezogen, ohne selbst Bodentruppen zu stellen. Die US-Politik werde stark von pro-israelischen Lobbygruppen beeinflusst, was die Souveränität der USA infrage stelle.
Netanjahu sieht die vorläufige Waffenrufe nur als Zwischenstopp: Doch warum darf er allein entscheiden?
Eine temporäre, zweiwöchige Waffenruhe zwischen Iran und den USA in Abstimmung mit Israel trat in Kraft: Doch sie wird von Netanjahu jedoch nur als Zwischenstopp gesehen, nicht als Ende der Kampagne.
Kelly und Kasparian fragen nach den Zielen der aktuellen Politik Israels. Israel wolle seine Grenzen erweitern, speziell durch die Annexion Südbibliens. Das offizielle Ziel, Hisbollah zu entwaffnen, wird als Vorwand betrachtet. Die Hisbollah ist eine politisch etablierte und bewaffnete Gruppe mit großer Unterstützung im Süden Libanons und gilt als Hauptwiderstand gegen israelische Expansion. Die libanesische Regierung ist ist schwach und hat keine Kontrolle über Hisbollah. Eine Entwaffnung Hisbollahs würde einen Bürgerkrieg im Libanon auslösen.



Comments
" ... durch Blackmail (=…
" ... durch Blackmail (= Erpressung) oder andere Druckmittel manipuliert ..."
Wenn man sich so die EU-Politik und ganz besonders die deutsche(?) Politik anschaut, könnte man meinen, daß es unseren(?) Politikern nicht viel besser geht, als Herrn Trump ...
Da haben Sie Recht, was in…
Da haben Sie Recht, was in den USA die AIPAC und ADL, ist hier der Zentralrat.
Die USA sollte dankbar sein,…
Die USA sollte dankbar sein, dass sie einen intelligenten Partner im Nahen Osten haben, auf den man sich verlassen kann. Die Unverbindlichkeit, 'gerade auch die der AFD gegenüber Israel', bringt uns genauso weit, wie der manipulierte Wählerwille in Ungarn. Wer Israel segnet, wird gesegnet. So einfach lautet die Formel.
Sie schreiben in Rätseln! In…
Sie schreiben in Rätseln! In welcher Form soll denn die AfD ihrer Meinung nach "verbindlicher" gegenüber Israel sein oder werden?
Nach den Geschehnissen der letzten Wochen dürfte es jedenfalls schwerfallen, Israel für seine Aggressionen zu segnen!
In den USA regiert die…
In den USA regiert die tonangebende jüdische Lobby.
Wen wundert ....
Wen wundert das noch bei einem US-Präsidenten, der selbst seit längerem dem Judentum angehört und wahrscheinlich auch der großen mächtigen Clique der jüdischen Zionisten?!
Wie ist das zu erklären?
Ja gehört denn Herr Netanjahu etwa auch
zur dieser schrecklichen "Epstein-Klasse",
von der überall die Rede ist ?
Das fände ich wirklich schlimm.
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