Man kann alles relativieren. Weil der islamische Fastenmonat Ramadan in Deutschland im Rückblick länger praktiziert werde als beispielsweise neumodische Feste aus dem angelsächsischem Raum wie Halloween, könne man schon sagen, dass der Ramdan ein altes deutsches Fest sei. Dies wird zumindest im Deutschlandfunk behauptet: »Ramadan – ein alter deutscher Brauch«. Dort wird auch behauptet: »Deutsch und muslimisch ist kein Widerspruch« und »Ramadan ist eine deutsche Realität«.
Beim Ramadan fasten die Muslime einen Monat lang vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Da es seit Jahrzehnten Millionen Muslime in Deutschland gibt, sei der Ramadan somit ein fester Bestandteil Deutschlands geworden. Immerhin seien, so die Argumentation, auch angeblich typisch deutsche Feste, wie das Oktoberfest, nicht so alt.
Doch die Frage, ob der Ramdan ein deutscher Brauch sei oder nicht, hängt an der Hauptfrage, ob der Islam deutsch sei oder nicht. Die Vertreter der Mulitkulti-Ideologie vertreten die Ansicht, dass alle in Deutschland vertretenen Kulturen der Zuwanderer automatisch Bestandteil der deutschen Kultur seien. Damit verleugnen sie den indigen-deutschen Aspekt der hiesigen Kultur mit ihren jahrhundertealten Traditionen. Es ist eine Abwertung der deutschen Kultur und Geschichte.


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