DF umzingelt Hisbollah-Hochburg Bint Jbeil und verstärkt "Sicherheitszone"

Israelische Armee weitet Offensive im Südlibanon aus

Die israelische Armee hat ihre Bodenoffensive im Südlibanon in den vergangenen Tagen deutlich ausgeweitet. Truppen haben die strategisch wichtige Stadt Bint Jbeil vollständig eingekreist und starten gezielte Angriffe auf Hisbollah-Stellungen.

Netanjahu und IDF-Militär im Süden des Libanon


Ministerpräsident Netanjahu drängt auf den weiteren Ausbau einer Sicherheitszone, während parallel erste direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon stattfinden.

Schwere Kämpfe um Bint Jbeil im südlichen Libanon

Israelische Soldaten der 98. Division haben die Stadt Bint Jbeil, eine symbolträchtige Hochburg der Hisbollah, vollständig umzingelt. In den letzten Tagen kam es zu intensiven Gefechten am Stadtrand und in den Außenbezirken. Die Armee meldet, dass über 100 Hisbollah-Kämpfer getötet und zahlreiche Waffenlager sowie Raketenabschussvorrichtungen zerstört wurden. Die Truppen dringen schrittweise in das Stadtgebiet vor, um die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen.

Die libanesische Armee hat die Region bereits früher verlassen. Die israelischen Einheiten setzen neben Bodentruppen auch Luftunterstützung und Artillerie ein, um die verbliebenen Hisbollah-Einheiten zurückzudrängen.

Militärische Expansion: Netanjahu ordnet Ausbau der "Sicherheitszone" an

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die sogenannte Sicherheitszone im Südlibanon weiter zu vergrößern. Das Gebiet soll Hisbollah-Kämpfer und Raketenbedrohungen dauerhaft von der israelischen Grenze fernhalten. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass israelische Truppen so lange in der Zone bleiben werden, bis die Gefahr für die Bevölkerung im Norden Israels endgültig beseitigt ist.

In den vergangenen Tagen wurden weitere Brücken und Nachschubwege zerstört, um die Versorgung der Hisbollah zu unterbinden. Die Offensive zielt darauf ab, eine Pufferzone zu schaffen, die eine Wiederholung von Angriffen auf israelisches Gebiet verhindern soll.

Diplomatische Bemühungen trotz anhaltender Kämpfe

Trotz der militärischen Eskalation fanden in den letzten Tagen erste direkte Gespräche zwischen israelischen und libanesischen Vertretern statt. Die Verhandlungen in Washington sollen zu einer Deeskalation beitragen, doch beide Seiten setzen ihre Operationen vorerst fort. Die Hisbollah feuert weiter vereinzelt Raketen auf israelische Grenzorte ab, während die israelische Armee ihre Bodenoperationen ausbaut.

Humanitäre Organisationen warnen vor einer Verschärfung der Lage für die Zivilbevölkerung im Südlibanon. Die Entwicklung wird international mit großer Sorge beobachtet. Die israelische Führung betont, dass die Offensive ausschließlich der Sicherheit der eigenen Bürger dient.

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

17.04.2026 | 11:39

... „Die israelische Armee hat ihre Bodenoffensive im Südlibanon in den vergangenen Tagen deutlich ausgeweitet. Truppen haben die strategisch wichtige Stadt Bint Jbeil vollständig eingekreist und starten gezielte Angriffe auf Hisbollah-Stellungen.“ ...

Etwa ähnlich wie beim Krieg der Amis gegen den Iran als kleinen Umweg??? https://www.sn.at/politik/weltpolitik/trump-nennt-iran-krieg-kleinen-umweg-art-646252

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